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Akzeptanz und Vielfalt

Thüringer Landesprogramm für Akzeptanz und Vielfalt

Bereits der Artikel 2 Absatz 3 der Thüringer Landesverfassung aus dem Jahr 1993 legte fest, dass niemand wegen seiner sexuellen Orientierung bevorzugt oder benachteiligt werden darf. Der Koalitionsvertrag vom 4. Dezember 2014 konkretisierte diesen Thüringer Verfassungsauftrag: „Die Akzeptanz und Gleichstellung aller Lebensweisen zu befördern, ist eine Aufgabe, der sich die Koalition verpflichtet fühlt. Homosexuelle, Bi- und Transidente, Transgender und intergeschlechtliche Menschen sollen in Thüringen diskriminierungsfrei und gleichberechtigt leben können und weder im Alltag noch durch Verwaltungshandeln benachteiligt werden.“ Als ein Schritt hierzu wurde „die Entwicklung eines Landesprogramms Akzeptanz und Vielfalt …“ festgeschrieben. Am 30. Januar 2018 beschloss die Thüringer Landesregierung das Thüringer Landesprogramm für Akzeptanz und Vielfalt. Darin werden in sechs Kapiteln 48 Ziele benannt, denen insgesamt 228 Maßnahmen zugeordnet sind.

Veranstaltungen und Medieninformationen zum Thema

  • Das Thüringer Landesprogramm für Akzeptanz und Vielfalt wurde gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Vereine, Verbände und Institutionen erstellt, um einen gleichberechtigten Dialog mit dem Land sowie den Kommunen zur Überwindung diskriminierender Regelungen und Verfahren zu beginnen. Als eine Maßnahme dieses Programmes wurde am gestrigen Nachmittag die Koordinierungsstelle in Weimar eröffnet. Malte Krückels, Staatssekretär für Medien und Bevollmächtigter des Freistaates Thüringen beim Bund, richtete an die Gäste ein Grußwort: „Wir haben diesen partizipativen Prozess im November 2015 begonnen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

    Staatssekretär bei Eröffnung
  • Jährlich lädt der Chef der Thüringer Staatskanzlei, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, die Organisatoren des Erfurter CSD sowie die Mitglieder der Community zu einem Empfang in die Thüringer Staatskanzlei ein.

  • Am 20. Mai 2016 beschloss der Thüringer Landtag eine Interessenvertreterin für LSBTI-Themen in den ZDF-Fernsehrat zu entsenden.

  • Der Chef der Staatskanzlei Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff präsentiert mit einem Beamer.
    Fachgespräch zum Thema Intersexualitätin der Thüringer Landesvertretung in Berlin. Foto: TSK

    Am 9. März 2016 fand auf Einladung des Chefs der Thüringer Staatskanzlei ein Fachgespräch zum Thema Intergeschlechtlichkeit in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund in Berlin statt, welches in der Fachöffentlichkeit bundesweit wahrgenommen wurde.

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