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Kultur und Corona

Die Ausgangsbeschränkungen stellen uns vor ungewohnte Herausforderungen. Was mache ich, wenn viele Freizeitbeschäftigungen nicht mehr im gewohnten Umfang sind möglich und Kulturprogramme abgesagt sind? Hier finden Sie einige digitale Angebote.

Ab dem 20. April können einige Kultureinrichtungen unter strengen hygienischen Maßnahmen für Besucher und Angestellte schrittweise wieder öffnen. Das Tragen von Mundschutz wird empfohlen.

Aktuelle Information

Aus dem Bereich Kultur können Einrichtungen schrittweise wieder geöffnet werden:

  • Bibliotheken ab dem 20. April,
  • Ausstellungen im Kunst- und Kulturbereich, Museen und Galerien ab dem 27. April,
  • Zoologischen und botanischen Gärten, Tierparks und ähnlichen Einrichtungen unter freiem Himmel ab dem 27. April.

Zudem sind ab 23. April erlaubt:

  • Versammlungen in geschlossenen Räumen (max. 30 Personen),
  • Versammlungen unter freiem Himmel (max. 50 Personen),
  • Gottesdienste und sonstige religiöse Zusammenkünfte (in geschlossenen Räumen max. 30 Personen, unter freiem Himmel max. 50 Personen).

Medieninformation - Schrittweise Lockerung der Einschränkungen bei strikter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln

 

Die Handlungsempfehlungen für die Wiedereröffnung der Thüringer Museen finden Sie auf der Seite des Museumsverbandes Thüringen.

Die Handlungsempfehlungen für die Wiederöffnung der Bibliotheken finden Sie auf der Webseite des Deutschen Bibliotheksverbands.

Staatssekretärin Tina Beer

Brief von Kulturstaatssekretärin Tina Beer an die Kulturverbände Thüringens

In diesem Brief wendet sich Kulturstaatssekretärin Tina Beer an die Kulturschaffenden Thüringens.

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den vergangenen Wochen habe ich Sie über Maßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten zur Bewältigung der Corona-Krise informiert. Daran knüpfe ich, wie zugesagt, heute an, auch wenn dieser Brief vermutlich derzeit noch Antworten schuldig bleiben muss. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Klärung aller offenen Fragen und ich bin dankbar, dafür die engagierten und lösungsorientierten Kolleginnen und Kollegen der Kulturabteilung an der Seite zu wissen. Sie stehen Ihnen, ebenso wie ich persönlich, auch weiterhin mit Rat und Tat zu Seite.

Maßnahmen der Kulturförderung

Da private Kulturbetriebe und selbstständige Kulturschaffende anders kalkulieren müssen, als institutionell geförderte Zuwendungsempfänger der öffentlichen Hand, war und ist es notwendig, dass Soforthilfen zur Verfügung stehen, um das Überleben der vielfältigen Kulturlandschaft zu sichern. Es geht für viele Betriebe und Kulturschaffende um nicht mehr und nicht weniger als das Überleben nach der weitgehenden Einstellung des kulturellen Lebens. Mit drei Rundschreiben vom 17.03.2020, 25.03.2020 und 09.04.2020 habe ich Sie über die Maßnahmen für den Kulturbereich informiert, die der Bund und Thüringen auf den Weg gebracht haben. Vergangene Woche konnte auch das angekündigte Programm für gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen wie Vereine, Stiftungen und GmbHs in Kultur, Bildung, Jugend, Medien und Sport sowie Soziales starten. Der entsprechende Antrag kann bei der GFAW heruntergeladen werden.

Die bisher auf den Weg gebrachten Maßnahmen sind richtig und wichtig. Ebenso berechtigt ist die Kritik, dass manche dieser Instrumente die angestrebte Wirkung nicht erzielen. Solo-Selbständige haben sich erhofft, dass ihnen aus der Wirtschaftssoforthilfe auch Lebenshaltungskosten erstattet werden, wo keine Betriebsausgaben anfallen. Der in diesem Zusammenhang oft geäußerte Verweis auf den erleichterten Zugang zur Grundsicherung ist für mich inakzeptabel. Die Grundsicherung ist keine Form der Soforthilfe. Die Coronapandemie zeigt noch einmal deutlich, wie sinnvoll alternative Einkommensinstrumente wären.

Wir haben dem Thüringer Landtag den Beschluss eines Sondervermögens vorgeschlagen. Der Landtag könnte in diesem Zusammenhang auch eine pauschale Unterstützung für Solo-Selbstständige realisieren, was ich sehr sinnvoll fände. Das Sondervermögen ist notwendig, da sich für alle Länder abzeichnet, dass sie mittelfristig weitere umfassende Finanzpakete zur Verfügung stellen müssen, um den Zusammenbruch der kulturellen Infrastruktur, angefangen bei den Institutionen der freien Szene bis hin zu den Theatern und Museen zu verhindern. Der Vorschlag zum Sondervermögen umfasst daher rund 24 Mio. € zur Sicherung der kulturellen Infrastruktur.

Doch auch der Bund muss seiner Verantwortung gerecht werden. Die Kulturminister/innen aller Bundesländer forderten diese Woche in einem gemeinsamen Brief von der Bundesstaatsministerin für Kultur und Medien ein umfassendes Programm der Bundeshilfen für den Kulturbereich. Um selbigem Nachdruck zu verleihen, erarbeiten wir derzeit eine Bundesratsinitiative, die neben einem eigenständigen Bundesprogramm für den Kulturbereich auch die Gewährung eines pauschalen Betrages für Soloselbstständige ohne eigene Betriebsstätte zum Ausgleich ihrer substanziellen Umsatzeinbrüche von der Bundesregierung fordern soll.

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geht in seinem Sondergutachten zur wirtschaftlichen Entwicklung angesichts der Coronapandemie von einer Schrumpfung der Wirtschaftsleistung im Umfang von bis zu 5,9 % aus. Aufgrund ausbleibender Steuereinnahmen und deutlich ansteigender Ausgaben für Sozialleistungen sind davon ins- besondere die Kommunen als Träger der Kultur betroffen, von denen viele bereits in der Haushaltsnotlage sind oder in sie hineingleiten werden. Die kommunalen Spitzenverbände fordern deshalb einen Schutzschirm. Nötig ist jedoch die klare Verabredung von Kommunen und Ländern, mit Unterstützung des Bundes, die Soforthilfen für Kultur und Kreativwirtschaft in eine langfristige strukturelle Unterstützung übergehen zu lassen.

Schrittweise Rückkehr aus der Zwangspause im Kulturland Thüringen

Durch die Beschränkungen des öffentlichen Lebens wurde erreicht, dass die Infektionsgeschwindigkeit in unserem Freistaat verringert wurde. Dennoch ist festzuhalten, dass die Epidemie trotz dieser guten Nachrichten bislang nicht ansatzweise überwunden ist. Wir werden Maßnahmen für den Kulturbereich benötigen, die uns über die Zeit bis zur Entwicklung eines wirksamen Impfstoffes tragen. Diese müssen als oberste Prämisse den Infektionsschutz haben, damit die Kapazitäten im Gesundheitswesen der Bewältigung der Infektion standhalten. Bei der Erarbeitung der Maßnahmen werden wir die bewährte partizipativen Kulturpolitik nutzen, um mit Ihnen gemeinsam diese Krise zu bewältigen. Zahlreiche Institutionen arbeiten bereits an Schutzkonzepten oder haben uns diese bereits zugeschickt, damit wir sie gebündelt durch Infektionsmediziner bewerten lassen können. Die Frage ist demnach, wie Kultur und Kunst künftig organisiert und durchgeführt werden müssen und wo die Grenzen des Möglichen sind. Die ersten konkreten Überlegungen können bereits benannt werden.

  1. Seit dem 20. April können in Thüringen wieder die Bibliotheken und Archive öffnen. Ab dem 27. April öffnen die Museen und Galerien. Hierzu hat der Thüringer Museumsverband eine Rahmenleitlinie für die Öffnung der Institutionen erarbeitet, die den Einrichtungen sowie den Gebietskörperschaften zur Verfügung gestellt wurde.
     
  2. Die genannten Einrichtungen können öffnen, ein Öffnungszwang besteht allerdings nicht. Entscheidend für die Öffnung sind die jeweiligen Möglichkeiten der Einrichtungen, die Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlagen umzusetzen. Vor Ort - in Abstimmung mit den kommunalen Behörden - muss entschieden werden, wie diese Möglichkeit der Öffnung schrittweise umgesetzt wird.
     
  3. Keine Einrichtung, die sich entscheidet, später zu öffnen und die öffentliche Zuwendungen erhält, muss einen Nachteil befürchten. Infektionsschutz und der Schutz der Beschäftigten und Besucher*innen sind die wichtigsten Voraussetzungen zur Öffnung einer Einrichtung.
     
  4. Einrichtungen mit geschlossenen Räumen sollten auf die Nutzung des Mund-Nasen-Schutzes konsequent achten. Die entsprechenden Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sollten angewendet werden.
     
  5. In den öffentlichen Bibliotheken soll die Möglichkeit der Ausleihe eröffnet werden. Die Lesesäle und Veranstaltungsräume bleiben geschlossen, wenn die Schutzmaßnahmen, wie bspw. Abstandsregelungen und Desinfektion nicht eingehalten werden können. Den Nutzern von Archiven wird wieder ermöglicht, Akteneinsicht unter Auflagen zu nehmen. Die Landesfachstelle für öffentliche Bibliotheken hat Empfehlungen zur Umsetzung der Besuchersteuerung und Einhaltung der Hygienevorschriften herausgegeben.
     
  6. In den Museen, Galerien, Kunstausstellungshallen sowie den Gedenkstätten und Erinnerungsorten sind Gruppenbesuche und Eröffnungsveranstaltungen bis auf weiteres ausgeschlossen. Es sind außerdem Maßnahmen für Zugangsbeschränkungen zu treffen, entsprechend den Regelungen und Kontaktbeschränkungen im Handel. Auch Teilöffnungen sind möglich. Der Thüringer Museumsbund unterstützt die behutsame Wiederöffnung der Museen und hat dazu die unter 1. erwähnten Handlungsempfehlungen veröffentlicht.
     
  7. Die Öffnung der Zoos und Botanischen Gärten bezieht sich auf diejenigen Bereiche, in denen durch die jeweilige Besonderheit keine erhöhte Infektionsgefahr zu befürchten ist. Auch dort sind Maßnahmen der Zugangsbeschränkungen im genannten Sinne zu gewährleisten.
     
  8. Mit denjenigen Theatern und Orchestern, die vom Land mit einem mehrjährigen Finanzierungsvertrag ausgestattet sind, wurde vereinbart, analog zu den anderen Ländern, bis 31. August keinen Spielbetrieb vorzunehmen. Am kommenden Mittwoch findet mit den Intendant*innen dieser Institutionen eine Videokonferenz statt, in denen Regelungen zum Probenbetrieb und einrichtungsspezifische Konzepte erörtert werden.
     
  9. Die Festivalszene in Thüringen hat ein erstes Konzept für die Durchführung von Kulturveranstaltungen erarbeitet, das – wie von uns gewünscht – nicht ausgehend von quantitativen Teilnehmer*innenzahlen, sondern sowohl Abstand pro Teilnehmer/in (1,5 qm) als auch spezifische Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zugrunde legt. Auch auf dieser Grundlage werden Infektionsmediziner eine Prüfung vornehmen, um Entscheidungen vorzubereiten. Basierend auf den ersten Erfahrungen und den Auswertungen der Lockerungen bei Gottesdiensten und Versammlungen, die das Thüringer Kabinett diese Woche analog zu anderen Ländern festgelegt hat, werden die Erfordernisse an die Versammlungsveranstalter/innen auch für Kulturveranstaltungen Relevanz entfalten.
     
  10. Der Thüringer Musikschulverband hat auf unsere Bitte hin ein Schutz- und Hygienekonzept für die schrittweise Öffnung der Musikschulen, beginnend bei Einzel- und Kleinstgruppen-Unterricht erarbeitet, das von Infektionsmedizinern geprüft wird. Ebenso verfahren wir mit einem Konzept der Jugendkunstschulen, welches uns erreichte.
     
  11. Hinsichtlich der Finanzierung ist festzuhalten: a)  In Übereinstimmung mit dem Thüringer Finanzministerium und dem Thüringer Rechnungshof ist den Institutionen eine im Wesentlichen fortlaufende Finanzierung ohne Rückzahlungserfordernisse zugesagt worden. Die Richtlinien werden in Abstimmung mit dem Finanzministerium mit einem entsprechenden Zusatz versehen. b)  Die Musik- und Jugendkunstschulen wurden erstmals im laufenden Jahr wieder mit einem Landeszuschuss iHv 5 Mio. EUR versehen. Es ist mit den Verbänden vereinbart, dass diese Mittel für die Zahlung von Ausfallhonoraren genutzt werden. Dies setzen die Einrichtungen bisher unterschiedlich um. c)  Wie beschrieben, beabsichtigt der Landtag die Beschlussfassung eines Sondervermögens, in dem zusätzlich zu den kulturwirtschaftlichen Soforthilfemaßnahmen im Umfang von derzeit 24 Mio. EUR Ausfallzahlungen nach Sparten differenziert für Institutionen, vorgesehen sind. d)  Der Landtag wird zusätzlich dazu noch die Entscheidung treffen, ob er weitere Soforthilfemaßnahmen für Solo-Selbständige festlegen möchte.
     
  12. Viele Akteure haben während der Coronakrise die ganze Bandbreite von Möglichkeiten gezeigt, die uns die Digitalisierung bietet. Dieses Moment müssen wir nutzen und darauf aufbauen. Die Erfahrungen dieses erzwungenen Crashkurses in Digitalisierung und der Nutzung von sozialen Netzwerken über alle Altersgruppen ist eine Chance, die wir uns nicht entgehen lassen dürfen. Weitere Anstrengungen zur Digitalisierung in allen kulturellen Institutionen sind notwendig. Diese werden wir im Rahmen der Digitalisierungsstrategie voranbringen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute kann ich Sie über erste Maßnahmen zur Rückkehr eines Teils der Kultureinrichtungen ins öffentliche Leben informieren. Das ist für viele sicher nicht befriedigend. Es gibt noch einige offene Fragen, die wir in den kommenden Wochen beantworten müssen. In gewohnter Weise werde ich Sie informieren, sobald wir Ihnen mehr Planungssicherheit, die Sie – das ist mir sehr bewusst – mitunter sehr zeitnah, wenn nicht eigentlich bereits gestern brauch(t)en, geben können. In Anbetracht der unsicheren Situation danke ich Ihnen sehr herzlich für Ihre Geduld und Ihr Verständnis, welches Sie uns entgegenbringen, ebenso wie für Ihr Feedback, das wir mitunter erhalten. Neben Fragen können Sie sich gern auch mit Anregungen und Hinweisen, die es in unsere Überlegungen mit einzubeziehen gilt, an mich wenden. Ich freue mich auf den weiteren Dialog mit Ihnen.

Ihnen, Ihren Mitgliedern, Kolleginnen und Kollegen wünsche ich weiterhin viel Kraft und vor allem Gesundheit. 

Mit freundlichen Grüßen
Tina Beer

Medieninformationen der Landesregierung zum Thema Kultur und Corona


  • 49/2020
    Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

    Medienstaatssekretär Krückels: Bürgermedien gerade in Zeiten der Pandemie wichtige Bereicherung der lokalen Vielfalt

    Medienstaatssekretär Malte Krückels würdigt die Arbeit der Thüringer Bürgermedien. Er bezieht sich dabei auf eine aktuelle Programmuntersuchung der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) zur Arbeit der Bürgermedien in Zeiten der Pandemie.   zur Detailseite


  • 38/2020
    Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

    Kulturminister Hoff zu den Umfrageergebnissen des Thüringer Kulturrats unter Thüringer Kulturschaffenden

    Zur heutigen Veröffentlichung der Ergebnisse der Umfrage des Kulturrats Thüringen zu Auswirkung der COVID-19-Pandemie auf die Thüringer Kulturlandschaft erklärt der Thüringer Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff:„Die Umfrage des Thüringer Kulturrats unter den Kulturschaffenden ist ein wichtiger Schritt, um die Sorge und Nöte in der Thüringer Kulturlandschaft unter der derzeitig widrigen Situation zu erfassen. Gleich wohl reflektiert die Umfrage noch keine Wirkung von Corona-Nothilfeprogrammen durch die Landesregierung.“   zur Detailseite


  • 28/2020
    Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

    Kulturstaatssekretärin Tina Beer: „Kulturschaffende sind der Anker, der so vielen Menschen gerade jetzt Halt gibt“

    In Ihrem heutigen Schreiben an die Kulturverbände und kulturellen Institutionen zu möglichen Kulturförderungen im Zuge des Corona-Pandemie dankte Staatssekretärin Tina Beer diesen für die vielen kreativen Ideen, die derzeit entwickelt und umgesetzt würden. Durch die Arbeit der Thüringer Kulturschaffenden werde das kulturelle Leben auch in dieser besonderen Situation aufrechterhalten, weiterentwickelt oder sogar neu erfunden.   zur Detailseite


  • 24/2020
    Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

    Kulturstaatssekretärin Tina Beer sichert Unterstützung für Thüringer Kulturschaffende zu

    „Um das Thüringer Kulturleben zu schützen und zu bewahren, bemühen wir uns um schnelle und unbürokratische Hilfe, denn wir wissen um die Lage der Thüringer Kulturschaffenden“, sagt Thüringens Kulturstaatssekretärin Tina Beer. „Wir arbeiten mit Hochdruck an Maßnahmen und Unterstützungsmodellen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens." Besonders die Kulturschaffenden, die mit ihrem Wirken zum (inter-)nationalen Ansehen des Kulturlandes Thüringen einen wesentlichen Beitrag leisten und oft freischaffend tätig sind, sind von den notwendigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch das Corona-Virus stark betroffen.   zur Detailseite


  • 23/2020
    Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

    COVID-19-PandemieKulturstaatssekretärin Tina Beer: „Wir lassen unsere kulturellen Institutionen, Vereine und Kulturschaffenden nicht hängen“

    Die COVID-19-Pandemie war Schwerpunkt der dritten Kultur-Ministerkonferenz heute in Berlin, an der als Vertreterin Thüringens Kulturstaatssekretärin Tina Beer teilnahm. Die Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren für Kultur stimmten überein, dass durch die erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus das Kulturleben sehr eingeschränkt werde. Von den wirtschaftlichen Folgen dieser Entwicklung seien öffentliche, vor allem aber auch private Kultureinrichtungen bzw. kulturelle Veranstaltungsbetriebe und freischaffende Künstlerinnen und Künstler betroffen. Alle Anstrengungen seien erforderlich, „um den wirtschaftlichen Schaden für die Kultur abzufedern“, heißt es in dem Beschluss. Der Kultur-MK schloss sich ein kulturpolitisches Spitzengespräch mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters an, in dem die Länder ihre Erwartungen an den Bund formulierten.   zur Detailseite


Zu allen Medieninformationen der Landesregierung zur COVID-19 Pandemie gelangen Sie hier

Digitale Angebote im Überblick

Neben den weithin bekannten Angeboten, wie den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender, gibt es eine erstaunliche Vielzahl von Möglichkeiten, die Ausgangsbeschränkungen mit attraktiven Online-Angeboten zu überbrücken. Einige ausgewählte Beispiele, die das starke Kulturangebot im Netz belegen, werden wir Ihnen folgend aufzeigen.

Logo des Thüringer Museumsverbands

Thüringer Museen

Viele Thüringer Museen bieten umfangreiche virtuelle Einblicke in Ihre Ausstellungen und Sammlungen. Aktuelle Informationen finden Sie in den sozialen Medien über den Museumsverband Thüringen, zum Beispiel auf Twitter und Facebook

Youtube-Kanal der Klassik Stiftung Weimar

Auf dem Youtube-Kanal der Klassik Stiftung Weimar kann man sich jederzeit Ausstellungen, Sammlungen oder eine ganze Videoreihe zum Bauhaus-Museum ansehen. Über 20 Museen, Schlösser, historische Häuser und Parks sowie Sammlungen der Literatur und Kunst gehören zur Klassik-Stiftung Weimar, elf von ihnen zählen sogar zum UNESCO-Kulturerbe.

ein Blick ins neue Bauhaus-Museum in Weimar
Notenblatt und Violine im Orchester

ARD-Audiothek

Auf dem Sender MDR KULTUR kann man zahlreiche Lesungen, Hörspiele, Dokumentationen und Reportagen nachhören. Natürlich stehen auch zahlreiche andere Sender zum Nachhören bereit.

Theater und Oper

Auch Theateraufführungen und Opern kann man streamen, einige davon sogar live. Eine Linksammlung gewährt Einblick in die vielzähligen Möglichkeiten:

The Metropolitan Opera in New York
Westflügel Leipzig
Staatsoper unter den Linden in Berlin
Wiener Staatsoper
Staatsoper Hamburg
Schaubühne Berlin
Staatsoper München

Theater Eisenach, Blick auf Bühne
Luftaufnahme eines Thüringer Sendemasts

Hörfunk

Ob Kinderhörspiele, Krimis oder Features - Deutschlandfunk Kultur bietet ein breites Angebot.
Zahlreiche Radiosender übertragen außerdem Konzerte oder spielen die Playlists ausgefallener Konzerte ab.

 

Literaturland Thüringen

Der Thüringer Literaturrat e.V. hat sich das Ziel gesetzt, dem literarischen und kulturellen Leben in Thüringen eine gemeinsame Stimme zu geben. Unter www.literaturland-thueringen.de finden Sie gegenwärtig ca. 800 Artikel, 400 Persönlichkeiten, 800 Orte und Plätze, 3.000 Bilder und einen literarischen Veranstaltungskalender.

Die Audiobibliothek beinhaltet eine wachsende Anthologie des gesprochenen Wortes, ein Hörbuch zeitgenössischer Lyrik und Prosa aus Thüringen. Schriftstellerinnen und Schriftsteller sprechen ihre eigenen Texte.

Hören Sie doch mal rein und lassen Sie sich inspirieren!

Schillerhaus in Weimar

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