Medienwirtschaft und -standortförderung

Medienstandort Thüringen

Thüringen hat sich seit der Wiedergründung als Freistaat im Jahr 1990 zu einem dynamischen Medienstandort entwickelt. Insbesondere auf dem Mediencampus, den MDR-Landesfunkhaus, KiKA-Zentrale und Studiopark KinderMedienZentrum in der Landeshauptstadt Erfurt bilden, haben sich ebenso innovative wie kreative Produktions-, Technik- und IT-Firmen angesiedelt. Das KinderMedienZentrum bietet Existenzgründern, Spin-offs, kleinen und mittleren Unternehmen sowie Auftraggebern und Produzenten geeignete Räumlichkeiten und medientechnologische Infrastruktur.

Kindermedienland

Mit einer klaren Schwerpunktsetzung auf die Entwicklung qualitätvoller Kindermedien hat Thüringen ein in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft nahezu einmaliges Profil als Kindermedienland entwickelt. Wichtige Akteure in diesem Zusammenhang sind neben den in diesem Segment aktiven Unternehmen auch Erfurter Institutionen wie der bundesweit aktive Förderverein Deutscher Kinderfilm e.V., insbesondere als Träger der renommierten Akademie für Kindermedien und Durchführungsorganisation für die Produktionsinitiative „Fernsehen aus Thüringen“ sowie die Deutsche Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ. Letztere verantwortet auch die international orientierte Initiative KIDS Regio. Das renommierte KinderMedienFestival GOLDENER SPATZ, das jährlich in Gera und Erfurt stattfindet, zählt zu den größten Kinderfilmfestivals in Europa und ist ein wichtiger Branchentreff für die deutschsprachige Kinderfilmszene.

Weitere Informationen zum Netzwerk des Kindermedienlandes finden Sie auch unter http://www.kindermedienstandort.de.

Fachkräfte

An den Thüringer Universitäten und Fachhochschulen gibt es mehr als 50 unterschiedlich ausgerichtete Medienstudiengänge. Dazu zählen u.a. die medienwissenschaftlichen Studiengänge der Bauhaus-Universität Weimar, der TU Ilmenau, der Universität Erfurt und das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie in Ilmenau.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von außeruniversitären, praxisorientierten Weiterbildungsangeboten, wie zum Beispiel der gemeinsam von der Mitteldeutschen Medienförderung und der Thüringer Staatskanzlei getragene „Talentpool 2“, eine Talentschmiede für junge Regisseure und Produzenten aus Mitteldeutschland, an. Mit der Spring School ist es zudem gelungen, ein universitätsübergreifendes Seminarangebot für Medien-Studierende in Thüringen zu etablieren. Ergänzt wird dieses Portfolio durch das Angebot zahlreicher Medienweiterbildungs-Workshops und -Seminare – insbesondere zu dem Thema „Kinder und Medien“. Die Akademie für Kindermedien, die der bundesweit tätige Förderverein Deutscher Kinderfilm e.V. mit Sitz in Erfurt trägt, hat sich zu einer Talentschmiede für Autoren und Entwicklern von Kindermedien entwickelt.

Medienförderung

Thüringen ist aber nicht nur für Kindermedien ein attraktiver Produktionsstandort. Die landschaftliche Vielfalt und Schönheit, die facettenreichen Städte und Ortschaften des Freistaats bieten geeignete Locations für jedes Genre. Für die Unterstützung insbesondere großer audiovisueller Produktionen kommt der Mitteldeutschen Medienförderung als wichtigster Filmfördereinrichtung der Region eine besondere Bedeutung zu. Als gemeinsame Filmförderung von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist sie ein Motor, der die Entwicklung des Medienstandorts Mitteldeutschland vorantreibt. Zu ihren Aufgaben zählen, die regionale Produktionslandschaft zu stärken, nationale und internationale Produktionen für die Region zu gewinnen und auch eine stetige Festival-, Kino- und Talentförderung. Die MDM bietet neben einem gut sortierten Location Guide, einem Branchenverzeichnis für regionale Dienstleister mit der Film Commission Thüringen kompetente Beratung und Informationen für Medienproduzenten und Kreative, die in Thüringen Projekte umsetzen wollen.

Für Gründer und Investoren steht zudem ein umfangreiches Förder- und Beratungsangebot der Thüringer Aufbaubank und der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen zur Verfügung.

Mit dem Programm „Formate aus Thüringen“ fördert die Thüringer Staatskanzlei zudem die Entwicklung serieller Medienproduktionen für Kinder und Jugendliche. Für kleinere audiovisuelle Projekte besteht die Möglichkeit einer Förderung aus der in der Thüringer Staatskanzlei verwalteten kulturellen Filmförderung. Gefördert werden neben Filmprojekten auch Veranstaltungen und Initiativen wie z.B. das KinderMedienFestival GOLDENER SPATZ, das Internationale Kurzfilmfestival cellu l’art Jena oder das Backup-Festival für neue Medien im Film. Darüber hinaus wird das Abspielen kulturell wertvoller Filme in nichtkommerziellen Kinos unterstützt.

Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus Mitteln des Freistaats Thüringen zur kulturellen Filmförderung und zur Medienförderung im audio-visuellen Bereich vom 01.07.2016

  • 1. Welche Fristen gibt es?

    Die Frist für die Einreichung von Anträgen auf Drehbuch- oder Produktionsförderung (Nr. 2.1 und 2.2) endet am 15. Januar jeweils für das laufende Jahr. Für alle anderen Förderbereiche endet die Frist am 31. Oktober des laufenden Jahres. Es gilt der Posteingangsstempel. Sollten die Fristen auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag fallen, ist dies bei der Einreichung des Antrages zu berücksichtigen. Anträge können ggfs. auch persönlich an der Wache der Staatskanzlei, Regierungsstraße 73, 99084 Erfurt, abgegeben werden.

  • 2. Was ist und was macht der Fachbeirat?

    Die Thüringer Staatskanzlei lässt sich bei der Fördermittelvergabe im Bereich Drehbuch- und Produktionsförderung durch einen Beirat beraten, der mit externen Experten besetzt ist. Die Mitglieder des Beirats werden von der Thüringer Staatskanzlei berufen. Sie prüfen die eingereichten Anträge und geben ihr Votum unabhängig ab. Auf dieser Grundlage entscheidet der Chef der Staatskanzlei über die Förderanträge.Der Beirat tagt in nicht-öffentlicher Sitzung. Eine Kontaktaufnahme von Antragstellern mit den Mitgliedern des Beirats mit Bezug zur Beiratssitzung wird als versuchte Einflussnahme gewertet und kann zur Ablehnung des Antrags führen!

  • 3. Warum muss ich die Unterlagen zu Drehbuch- und Produktionsförderung 8-fach einreichen?

    Die Kopien sind für die Sachbearbeitung und für die Mitglieder des Fachbeirates bestimmt. Im Vorfeld der Sitzung erhalten alle Beiratsmitglieder die Unterlagen etwa 4 Wochen vorab zur Sichtung der Anträge und Referenzen. Bitte binden Sie die Anträge und Anlagen nicht in Spiralordner oder mit ähnlichen festen Verbindungen. Eine lose Sortierung z.B. in Klarsichtfolien ist ausreichend und erleichtert die Arbeit im weiteren Verfahren. Referenzprojekte können in Form von DVDs beigefügt oder per Weblink angegeben werden. Eine Rücksendung der Unterlagen ist nicht möglich.

  • 4. Welche Unterlagen muss ich für die Drehbuch- bzw. Produktionsförderung einreichen?

    In jedem Fall sind eine Kalkulation und ein aktueller Finanzierungsplan einzureichen. Bitte benutzen Sie das dafür vorgesehene Kalkulationsschema oder ein mindestens ebenso ausführliches Schema. Mit dem Antrag auf Treatmentförderung ist ein Exposé von max. drei Seiten und eine Writer’s Note zum Stoff einzureichen, aus der sich ergibt, warum der Antragsteller diesen Stoff gewählt hat. Sofern der Antragsteller bereits ein verfilmtes Drehbuch vorweisen kann, ist eine DVD oder ein Internetlink des verfilmten Drehbuchs beizufügen. Mit dem Antrag Drehbuchförderung ist eine Kurzzusammenfassung (max. 1 DIN A4-Seite), eine Charakterisierung der Hauptfiguren, ein ausgearbeitetes Treatment mit mindestens einer ausgearbeiteten filmischen Szenenfolge mit Dialogen sowie Angaben zur Zielgruppe und Auswertung einzureichen. Die Vorlage von einem Letter of Intent eines für das Projekt qualifizierten Produzenten und die (vertraglich nachgewiesene) Einbindung eines Dramaturgen/einer Dramaturgin erhöhen die Chance auf Förderung. Mit dem Antrag auf Projektentwicklungsförderung ist eine Kurzzusammenfassung (max. 1 DIN A4-Seite), eine Charakterisierung der Hauptfiguren, ein Drehbuch oder (insbesondere für Dokumentar- oder Animationsfilme) eine andere projektgerechte Beschreibung, eine Director’s Note/visuelles Konzept sowie eine vorläufige Cast-/Stabliste beizufügen. Mit dem Antrag auf Produktionsförderung ist eine Kurzzusammenfassung (max. 1 DIN A4-Seite), eine Charakterisierung der Hauptfiguren, das Drehbuch (bei Lang- oder Kurzfilm) bzw. Projektskizze/Treatment (bei Dokumentarfilm), eine Director‘s Note/visuelles Konzept, Angaben zur Zielgruppe und geplanten Auswertung sowie die vorläufige Cast-/Stab-Liste einzureichen. Weitere einzureichende Unterlagen ergeben sich aus dem Antragsformular.

  • 5. Wann und wie erhalte ich Nachricht über meinen Förderantrag?

    Nach erfolgter Eingangsprüfung und Registrierung erhält der Antragsteller eine Eingangsbestätigung per Email mit einem Aktenzeichen. Etwa acht Wochen nach Ablauf der Frist für Förderanträge nach 2.1 und 2.2 der Richtlinie tagt der Fachbeirat. Die Förderzusagen werden auf der Website veröffentlicht. Alle Antragsteller erhalten  nach der Entscheidung Nachricht.
    Anträge zu allen anderen Förderbereichen werden nach Eingang und Durchführungszeitraum laufend bearbeitet und beschieden.

    Es wird gebeten, von telefonischen Nachfragen abzusehen.

  • 7. Lassen sich erteilte Förderbescheide auf das Folgejahr übertragen?

    Nein. Zugesagte Fördermittel sind bis spätestens 30. November eines laufenden Jahres abzurufen. Ein späterer Auszahlungswunsch (bis spätestens 31.12. d. Jahres) kann auf dem Mittelabruf vermerkt werden. Bitte informieren Sie uns unverzüglich, wenn Fördermittel nicht abgerufen werden können.

  • 8. In welchem Zeitraum sind die abgerufenen Mittel auszugeben?

    Abgerufene Fördergelder sind innerhalb von zwei Monaten nach Eingang auf dem Konto des Zuwendungsempfängers zweckgebunden auszugeben. Aus haushaltsrechtlichen Gründen ist die Zuwendungsbehörde verpflichtet, bei Verstößen Zinsen (derzeit: 6 Prozent pro Jahr) zu verlangen, siehe Ziffer 8.5 ANBestP.

  • 9. Ist es möglich, mit der Umsetzung eines Projekts vor Zusage des Förderbescheides zu beginnen?

    Grundsätzlich können nur Projekte gefördert werden, mit denen noch nicht begonnen wurde. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn ist auf schriftlichen Antrag in Ausnahmefällen möglich. Damit verbunden ist jedoch keine Garantie für die spätere Erteilung eines Förderbescheides. Das Risiko für einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn liegt beim Zuwendungsempfänger. Der Antrag ist formlos zu stellen und soll die Gründe benennen, warum mit dem Beginn der Maßnahme nicht bis zur Erteilung des Bescheides abgewartet werden kann.

  • 10. Was mache ich, wenn sich an meinen Antrag etwas ändert und ich noch keinen Bescheid habe?

    Jegliche Veränderungen der Planung in finanzieller und zeitlicher Hinsicht sowie erheblicher inhaltlicher Art, die nach Antragstellung und vor der Bescheiderteilung eintreten, sind unverzüglich der Bewilligungsbehörde mitzuteilen. Dafür genügt eine Mail mit dem Aktenzeichen und dem Sachverhalt.
    Für Veränderungen nach der Bescheiderteilung enthält der Bescheid bzw. die ANBest-P entsprechende Regelungen.

  • 11. Welche Vorhaben werden nach 2.1 und 2.2 der Richtlinie gefördert?

    Abschnitt 2.1 umfasst auch die Treatmentförderung, Abschnitt 2.2 die Drehbuch (einschließlich Projektentwicklungs)- sowie Produktionsförderung.

    In der Produktionsförderung werden ausschließlich so genannte „schwierige audiovisuelle Werke“ berücksichtigt. Dazu zählen Kurzfilme, Erst- und Zweitfilme von Regisseuren, Dokumentarfilme, Kinder- und Jugendfilme, Experimentalfilme, Low-Budget-Produktionen sowie sonstige kommerziell schwierige Werke. Grundsätzlich müssen Anträge auf Drehbuch- oder Produktionsförderung einen künstlerischen Anspruch erfüllen sowie eine erhebliche kulturelle Prägung aufweisen.

    Die Produktionsförderung umfasst die Förderung aller Produktionsschritte zur audiovisuellen Umsetzung eines Filmprojekts einschließlich der Postproduktion. Eine von der Produktion unabhängige Postproduktionsförderung ist nicht möglich.

    Werbefilme und Filmprojekte von Studierenden, die im Rahmen ihrer Ausbildung erstellt werden, können nicht gefördert werden. Ausgenommen hiervon sind Abschlussfilme von Studierenden, an deren Finanzierung sich die ausbildende Universität angemessen beteiligt.

  • 12. Kann ich meinen Antrag auf Drehbuch-/Produktionsförderung nach 2.1 und 2.2 der Richtlinie auch nach dem 15. Januar eines Jahres einreichen?

    Grundsätzlich nein. Ausnahmen sind im eng begrenzten Rahmen dann möglich, wenn ausreichende Mittel zur Verfügung stehen, das Projekt bereits von einer anderen Förderinstitution (z.B. Initiative „Der besondere Kinderfilm“, Kuratorium junger deutscher Film, kulturelle Filmförderung BKM) positiv bewertet wurde und schließlich eine außerordentliche Förderung durch die besondere kultur-(wirtschaftliche) Bedeutung des Projekts gerechtfertigt erscheint.

  • 13. Wie hoch ist die Förderung maximal für Drehbuch- und Filmprojekte?

    Die Förderung beträgt grundsätzlich anteilsmäßig bis maximal 70 Prozent der anerkennungsfähigen Gesamtkosten eines Projekts. Mindestens 30 Prozent der Kosten sind durch Eigenleistungen, weitere Förderinstitutionen, Sponsoren, Eintrittsgelder etc. je nach Projektgruppe zu erbringen.

    Im Regelfall kann die Herstellung von Treatments mit maximal 8.000 Euro, die Herstellung von Drehbüchern mit max. 20.000 Euro, die Projektentwicklungsförderung mit 15.000 Euro gefördert werden. Die Drehbuchförderung für originäre Kinderfilme (Langfilm) kann im Regelfall bis zu 30.000 Euro betragen.

    Die Produktion von Kurzfilmen wird mit einer Fördersumme von max. 15.000 Euro gefördert. Kurzfilme haben eine Vorführdauer von nicht mehr als 30 Minuten Dauer. Die Produktion von Langfilmen kann im Regelfall mit max. 30.000 Euro gefördert werden.

  • 14. Was bedeutet „Thüringen-Bezug“?

    Grundsätzlich muss bei den geförderten Projekten ein starker kultureller Bezug zu Thüringen gegeben sein („kulturelle Prägung“). Diese Bedingung kann nachgewiesen werden durch einen entsprechenden Inhalt, aber ebenso durch einen ständigen Wohnsitz der Antragsteller und mindestens eines Teils der Beteiligten (Produzent, Autor, Regisseur, Head of Departments).

  • 15. Wie viele Projekte darf man pro Jahr gleichzeitig einreichen?

    Pro Jahr können je Förderbereich zwei Projekte pro Zuwendungsempfänger eingereicht werden.

  • 16. Können auch andere audiovisuelle Werke gefördert werden?

    Ja, unter dem Förderstrang 2.7 („Sonstiges“). Möglich und gewünscht sind auch Einreichungen von Projekten mit einem kreativen Inhalt, die sich anderer audiovisueller Medien bedienen. Darunter fallen insbesondere Produktionen, die sich Technologien wie 360 Grad, Virtual Reality, Augmented Reality, Full Dome etc. bedienen.

    Kriterien für eine Förderung unter diesem Aspekt sind insbesondere Talentförderung, künstlerisches Potential, innovativer Charakter, Bedeutung für die Entwicklung des Medienstandorts als Kindermedienland.

    Die Entwicklung von Games und Apps werden nicht gefördert.

  • 17. Wieviel Geld steht für die kulturelle Filmförderung insgesamt zur Verfügung?

    Der Landesgesetzgeber legt die Höhe der zur Verfügung stehenden Fördermittel für jedes Haushaltsjahr fest (Haushalt Kapitel 02 01 Titel 685 75). Die Förderung von Projekten auf Grundlage der „Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus Mitteln des Freistaats Thüringen zur kulturellen Filmförderung und zur Medienförderung im audio-visuellen Bereich“ erfolgt im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel und nach pflichtgemäßen Ermessen im Einklang mit den definierten Förderzielen und in Abwägung der jeweils eingereichten Projekte. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung.

  • 18. Was sollte ich sonst noch beachten?

    Bitte achten Sie darauf, dass die Antragsunterlagen vollständig sind. So sind insbesondere bei Vereinen als Antragssteller immer die Vereinssatzung und ein Vereinsregisterauszug notwendig beizufügen, der die den Verein vertretenden Personen benennt. Bitte fügen Sie diese Unterlagen jedem Antrag erneut bei, auch wenn Sie bereits im Vorjahr Zuwendungen erhalten haben.

    Bei den Anträgen für Filmprojekte ist darauf zu achten, dass der bereits erreichte Stand des Vorhabens dem Antrag beigefügt ist. Wird also ein Drehbuch beantragt, ist das fertige Treatment als Antragsgrundlage beizufügen. Wird eine Produktion beantragt, so ist das Drehbuch beizufügen und ggf. ein Teaser, eine Cast-Liste etc.

  • 19. Projekte, die durch die Kulturelle Filmförderung der TSK unterstützt werden, müssen dies durch ein Logo kenntlich machen. Wo erhalte ich dieses?

    Das Logo wird auf Anfrage vom Referat PÖ2 „Öffentlichkeitsarbeit und Corporate Design“ der TSK zur Verfügung gestellt. Ansprechpartner sind Frau Henneberger, Tel.: 0361 / 57 32 11 432, und Frau Lehmann, Tel.: 0361 / 57 32 11 426.

  • 20. An wen kann ich mich bei weiteren Fragen wenden?

    Insbesondere für Erstantragssteller dringend zu empfehlen ist die Inanspruchnahme eines Beratungsgesprächs mit den für die kulturelle Filmförderung zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Thüringer Staatskanzlei – vor Einreichung eines Förderantrags.

Ansprechpartner in der Thüringer Staatskanzlei

Herr Dr. Oliver Laqua
Tel.: 0361 / 57321 1520
Oliver.Laqua@tsk.thueringen.de

Herr Christoph Schweitzer 
Tel.: 0361 / 57 321 1472
Christoph.Schweitzer@tsk.thueringen.de

Frau Jana Jaritz (Antragsberatung)
Tel.: 0361 / 57 321 1474
Jana.Jaritz@tsk.thueringen.de

Frau Susanne Geisler (Verwendungsnachweise)
Tel.: 0361 / 57 321 1473
Susanne.Geisler@tsk.thueringen.de

Link-Tipps

Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) ist eine von allen Ländern mit der Kulturförderung beauftragte Obere Landesbehörde. Sie bewertet auf Antrag deutsche und internationale Filme aller Genres auf ihre Qualität. Herausragende Werke zeichnet sie mit den Prädikaten „wertvoll“ und „besonders wertvoll“ aus. Die Jurybegründungen, Trailer und weitere Infos werden umgehend auf der Homepage veröffentlicht. Die seit 1951 vergebenen Prädikate sind Empfehlungen vor Kinostart und schaffen Orientierung im vielfältigen Angebot. Darüber hinaus qualifizieren die Auszeichnungen der FBW für die bundesweite Film- und Medienförderung.

Aus einem Pool von 85 ehrenamtlichen Experten aus den unterschiedlichsten Filmbereichen kommen für die Sichtungswochen jeweils fünf Juroren im FBW Kino zusammen, diskutieren und entscheiden nach Kriterien der Filmanalyse.

Vor dem Hintergrund der zunehmend komplexer werdenden Medialisierung der Gesellschaft hat sich die FBW immer stärker dem Thema Filmbildung verschrieben. Gemeinsam mit der Thüringer Staatskanzlei setzt sie eine altersgerechte Ansprache und die Einbindung der Zielgruppe erfolgreich in mehreren Projekten mit bundesweiten Partnern um.

Deutschlandweit vergeben FBW-Jugend Filmjurys seit 2015 für das gesamte aktuelle Kinoangebot ein eigenes Siegel für Kinderfilme ab 5 und ein weiteres für Jugendfilme ab 14 Jahren.

Mit der DVD „Kurzfilme für Kinder – Mit Prädikat“ (drei Ausgaben) schafft die FBW ein nichtkommerzielles Angebot für KiTas und Grundschulen. Das medienpädagogische Arbeitsmaterial ist für verschiedene Altersstufen aufbereitet. Über die bewusste Wahrnehmung und Auseinandersetzung mit Inhalt und Gestaltung kann so auf spielerische Weise Medienkompetenz vermittelt werden.

Die FBW ist seit über 30 Jahren Veranstaltungsort für die mit dem Hessischen Kinokulturpreis ausgezeichnete Reihe „Filme im Schloss“ sowie das „Internationale Trickfilmwochenende“. Seit 2015 ist die FBW darüber hinaus mit weiteren Partnern beim „Kino für Flüchtlingskinder“ in Wiesbaden engagiert.

Thüringen ist mit einem Sitz im FBW-Verwaltungsrat der FBW vertreten und entsendet 5 Gutachter und Gutachterinnen in die FBW-Jurys.

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