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Kunst des Freistaats in der ThüringenForst-Zentrale

109/2021
Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Eine Reihe von Dauerleihgaben aus der Kunstsammlung des Freistaats Thüringens sind dem neu bezogenen Gebäude der Landesforstanstalt in Erfurt übergeben worden. Die Werke von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler aus Thüringen kreisen um die Themen Mensch, Natur und Material.

Insgesamt neun Kunstwerke von sechs Thüringer Künstlerinnen und Künstlern haben eine neue Wahlheimat gefunden. Die neuen Räumlichkeiten der ThüringenForst-Zentrale in der Landeshauptstadt, die Flure und Treppenaufgänge werden von unterschiedlichen Arbeiten von Hartmut Best, Gunther Lerz, Sophie von Hayek, Katrin Prinich-Heutzenröder, Ernst-August Zimmermann und Uta Zaumseil geziert. Die Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken, zwischen 1990 und 2016 entstanden, wurden gemeinsam mit der Thüringer Staatskanzlei ausgewählt. Thematisch und materialtechnisch bieten sie vielfältige Anknüpfungspunkte zur Arbeit der Landesforstanstalt und regen zu Assoziationen an. So hat die in Mühlhausen lebende Künstlerin Katrin Prinich-Heutzenröder mystische Wesen mit Feder auf Birkenrinde gezeichnet und dabei Rück- und Vorderseite gestaltet. Der Erfurter Maler, Grafiker und Objektkünstler Gunther Lerz verwendetet für sein Ölgemälde „Solutréen III“ in Materialmix auch Holzkohle. Die Mehlaer Künstlerin Uta Zaumseil und der in Erfurt wirkende Künstler Ernst August Zimmermann arbeiten unter anderem mit Holzdruck.

Kulturstaatssekretärin Tina Beer erläutert: „Zahlreiche Thüringer Einrichtungen und Museen verfügen über Dauerleihgaben. Die Sichtbarkeit der Kunstwerke zu schaffen, die sich in der landeseigenen Kunstsammlung befinden und durch Ankäufe hinzukommen, ist uns ein Anliegen. Dies trägt zum Austausch, zur Diskussion, Sichtbarkeit und zur Beschäftigung mit den Thüringer Künstlerinnen und Künstlern und damit auch mit der Kunstszene in Thüringen bei.“

Hintergrundinformation:
Die Kunstsammlung des Freistaats Thüringens ist ein bedeutendes Konvolut der Thüringer Kunst in ihrer überregionalen Bandbreite und Bedeutung. Sie besteht seit der Wiedergründung des Freistaats im Oktober 1990. Durch aktive Ankäufe bildet sie seit 1991 einen qualitativen Querschnitt durch die lebendige, vielfältige und nicht zuletzt aktuelle Kunstszene des Landes.

 

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