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Termininformation: Minister Hoff bei Ausstellungseröffnung „Abraham war Optimist“ in der Reglerkirche in Erfurt

110/2020
Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Die Bildreportage über jüdische Identität und jüdisches Leben im heutigen Deutschland der Künstlerin und Publizistin Manuela Koska bildet den Auftakt zu einer Ausstellung in der Reglerkirche in Erfurt. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht der langjährige Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern, William Wolff, dessen Briefe und Texte die Bildreportage begleiten.

Der Thüringer Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, der ein Grußwort zur Vernissage am Mittwoch, 30. September, um 19:30 Uhr spricht, würdigt Rabbiner William Wolff vorab: „Rabbiner William Wolff hat wesentlichen Anteil an der Re-Etablierung jüdischer Gemeinden in Ostdeutschland und war prägend für die Allgemeine Rabbinerkonferenz Deutschlands. Ich freue mich, dass die Ausstellung über Rabbiner Wolff, der Britta Wauer einen beeindruckenden Dokumentarfilm widmete, auch in Thüringen sichtbar ist.“

William Wolff war Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern. Er wurde 1927 in Berlin geboren. Als er sechs Jahre alt war, emigrierten seine Eltern mit ihm nach Amsterdam und 1939 nach London. William Wolff arbeitete über 25 Jahre als Journalist. Nach über 68 Jahren kehrte er als Rabbiner nach Deutschland zurück. William Wolff starb am 08.07.2020 in seinem englischen Zuhause.

Die Eröffnung der Bildreportage findet im Rahmen des Themenjahres „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“ statt.

Die Ausstellung endet am 22. November 2020 und ist Montag bis Samstag von 10-13 und 17 bis 18:30 Uhr zu erleben.

Termin: Mittwoch, 30. September 2020, 19:30 Uhr
Ort: Reglerkirche, Bahnhofstraße 7, 99084 Erfurt

 

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