Kulturminister Hoff trifft jemenitische Friedensnobelpreisträgerin

117/2018 Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Am Donnerstag, den 3. Mai, um 18 Uhr, eröffnet der Thüringer Ministers für Kultur, Bundes und Europaangelegenheiten, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, die öffentlichen Abendveranstaltung „ Frauen für Frieden: Zwischen Anpassung und Opposition“ mit einem Grußwort, die im Rahmen einer internationalen Fachkonferenz der Willy Brandt School of Public Policy der Universität Erfurt stattfindet.

Die Hauptrede wird von Tawakkol Karman, Friedensnobelpreisträgerin 2011 aus dem Jemen, gehalten.
Dazu erklärt Hoff vorab: „Wir sind darauf angewiesen, dass eine Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Akteuren friedliche Mittel entwickeln und erproben, mit denen sich viele Menschen erfolgreich Konflikten und Gewalt entgegenstellen können. Frau Karman ist eine dieser herausragenden Persönlichkeiten, deren friedlicher Protest zum Vorbild für viele Frauen und Männer in ihrer Heimat wurde.“

An die Rede anschließend findet eine Podiumsdiskussion statt, in der es unter anderem um die schwierige, jedoch oft zentrale Rolle von Frauen aus den Ländern der arabischen Welt bei der Integration in Deutschland geht.

Die Willy Brandt School of Public Policy hat sich In den letzten Jahren als eine zentrale Institution für die akademische Weiterbildung entwickelt und legt ihren Schwerpunkt insbesondere auf Interdisziplinarität, Praxisorientierung, Interkulturalität und Diversität. Laut Veranstalter soll der Abend dazu beitragen, dass sich Erfurt und Thüringen als ein Platz für offenen Dialog und eine kritische Auseinandersetzung mit internationalen Themen mit überregionaler Ausstrahlung weiter etabliert und insbesondere einen regionalen Fokus auf das Thema „Integration von Frauen" setzt.


Termin: Donnerstag, 3. Mai 2018, 18:00 Uhr,
Ort: Collegium Maius der Universität Erfurt, Michaelisstraße 39, 99084 Erfurt,

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