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Medienstaatssekretär Krückels zieht positive Bilanz seiner Sommertour / „Die lokale mediale Vielfalt muss bewahrt und gestärkt werden.“

127/2021
Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

In den vergangenen Wochen besuchte Medienstaatssekretär Malte Krückels insgesamt acht Bürgermedien und lokale TV-Sender in allen Thüringer Regionen im Rahmen seiner Sommertour. Der Staatssekretär, der vom Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM), Jochen Fasco, begleitet wurde, kam dabei nicht nur mit den Verantwortlichen vor Ort über die aktuelle Situation der Sender in der Pandemie ins Gespräch. Es ging ferner darum, Bilanz zu ziehen hinsichtlich der Aktionspläne für lokale Medien, die in den letzten zwei Jahren von der Landesregierung in Zusammenarbeit mit der TLM aufgelegt wurden.

2020 wurden insgesamt 425.000 Euro für die Thüringer Bürgermedien aus dem „Aktionsplan Bürgermedien – Demokratie in Thüringen stärken“ bereitgestellt.

Mit Hilfe des „Aktionsplans Lokale Vielfalt – Demokratie in Thüringen stärken“ konnte die Förderung in diesem Jahr explizit auf die regionalen Fernsehsender ausgedehnt und auf insgesamt 700.000 Euro erweitert werden. Die Mittel dienen in erster Linie der Stärkung der Medien vor Ort und werden von der TLM staatsfern an die jeweiligen Sender verteilt.

"Die diesjährige Sommertour hat einmal mehr den wichtigen Beitrag, den die Thüringer Lokalmedien – sei es Hörfunk oder Fernsehen – für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für unsere demokratische Gesellschaft leisten, vor Augen geführt. Letztere lebt von eben jener aktiven Beteiligung, die lokale Medien durch ihre niedrigschwelligen Partizipationsmöglichkeiten allen Menschen ermöglichen“, so das Fazit des Staatssekretärs.

„Das eindeutige Signal aller Sender war: Lokalmedien bedürfen im Grunde einer strukturellen Grundförderung, um ihre journalistischen und auch medienpädagogischen Aufgaben angemessen erfüllen zu können und auch ihren Beitrag zur Ausbildung von journalistischem Nachwuchs zu leisten.

Dazu Krückels: „Dass mit Hilfe der Aktionspläne beispielsweise auch ein Volontärsprogramm realisiert wird, freut mich besonders. Es stellt nicht nur eine entscheidende personelle Entlastung im redaktionellen Bereich dar, sondern stärkt gleichermaßen die Nachwuchsförderung und gibt den Bürgermedien sowie Lokalfernsehsendern die Möglichkeit, stärker aus den ländlichen Regionen zu berichten. Die dort nach wie vor bestehenden weißen Flecken lokaler Berichterstattung können somit zunehmend gefärbt und der hohe journalistische Anspruch lokaler Medien aufrechterhalten werden. Vor diesem Hintergrund bleibt festzuhalten, dass sich die Aktionspläne der letzten Jahre mehr als bewährt haben. Die lokale mediale Vielfalt muss auch in Zukunft gewahrt und gestärkt werden.“

 

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