Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Termininformation: Minister Hoff bei Ausstellungseröffnung "Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II" in Weimar

129/2021
Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Die Ausstellung entstand im Rahmen des gleichnamigen Forschungsprojektes, das am Institut für Musikwissenschaft der Liszt-Hochschule und der Schiller-Uni Jena angesiedelt ist. Gezeigt werden Schicksale Thüringer Musikerinnen und Musiker jüdischer Herkunft, welche während der nationalsozialistischen Diktatur zum Exil gezwungen, verfolgt oder ermordet wurden.

Der Thüringer Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, der die Vernissage am Freitag, 10. September, um 17.30 Uhr, mit einem Grußwort eröffnet, sagt vorab: „Das Forschungsvorhaben soll dazu beitragen, die reiche regionale Musikgeschichtsschreibung auf mögliche Lücken und Leerstellen zu überprüfen. Den einst verfemten und verfolgten Künstlerinnen und Künstlern soll der ihnen gebührende Platz in der Kulturgeschichte zurückgegeben und ihre Werke sollen wieder in das öffentliche Musikleben integriert werden. Die Ausstellung dient vordergründlich dazu, die Musikerinnen und Musikern beim Namen zu nennen, sie dabei jedoch nicht vorrangig als Holocaust-Opfer wahrzunehmen, sondern als Kunstschaffende und Teil unserer reichen Kulturgeschichte.“

Die Ausstellung wird vom 10. September bis zum 31. Oktober 2021 im Stadtmuseum Weimar präsentiert.

Termin: Freitag, 10. September 2021, 17.30 Uhr

Ort: Festsaal der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, Platz d. Demokratie 2/3, 99423  Weimar

Der Freistaat Thüringen in den sozialen Netzwerken: