Erfurter Petersberg wird zu einem Kulturareal im Rahmen der BUGA 2021 entwickelt

23/2019

Das Kabinett wurde heute durch den Minister für Kultur, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff über die Entwicklung des Petersbergs zu einem Kulturareal im Rahmen der BUGA 2021 informiert. Dazu erklärt der Minister: „Der Petersberg ist die Stadtkrone Erfurts. Im Rahmen der BUGA 2021 wollen wir diesen Ort langfristig zu einem Schaufenster und Kulturareal mit Bedeutung für den gesamten Freistaat entwickeln.“

Zu diesem Zweck werden u. a. für die Sanierung der Klosterkirche St. Peter und Paul, die sich im Eigentum der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten befindet, fünf Millionen Euro aus Landesmitteln bereitgestellt, die Wegeführung verbessert, das Kommandantenhaus zu einem Besucherzentrum ausgebaut. Durch diese Infrastrukturmaßnahmen sollen rund 1,8 Millionen erwartete BUGA-Besucherinnen und -Besucher den Petersberg nutzen können.

Der Minister ergänzt: „Es ist mir eine besondere Freude, dass im Rahmen der BUGA 2021 die Defensionskaserne der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Mit 1 Million Euro wird die Staatskanzlei eine Landespräsentation in der Defensionskaserne finanzieren und darüber hinaus Planungen für ein archäologisches Landesmuseum präsentieren.“

Hintergrund: Für die Infrastrukturmaßnahmen zur Standortgestaltung BUGA auf dem Petersberg geht die Stadt Erfurt von einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 39,6 Millionen Euro aus. Davon sollen insgesamt rund 29 Millionen Euro aus verschiedenen Förderprogrammen aus Bund, EU- und Landesmitteln, bereitgestellt werden. Davon sind rund 23,5 Millionen Euro bereits bewilligt. Weitere Fördermittel in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro sind beantragt oder in Aussicht gestellt. Die Stadt Erfurt stellt 9,3 Millionen Euro an Eigenmitteln bereit, über eine Million Euro sind durch weitere Drittmittel abgesichert. 

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