Was auf der Seele brennt: Aufarbeitung der SED-Diktatur in Thüringen - Eine Zwischenbilanz

260/2018 Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Die interministerielle Arbeitsgruppe der Landesregierung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Thüringen (IMAG Aufarbeitung) lädt in ihrer Themenreihe „Was auf der Seele brennt - SED-Unrecht im Dialog“ alle interessierten Bürger*innen ein.Am Donnerstag, dem 29. November 2018, 18 Uhr, soll im Kubus der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße Zwischenbilanz zu den Aktivtäten der Landesregierung auf dem Gebiet der Aufarbeitung der SED-Diktatur gezogen und über Aktuelles gesprochen werden, wie den Start des Projekts „DENKOrte“, mit dem an authentischen Orten in Thüringen über Opposition und Widerstand in der DDR informiert werden soll.

„Seit der Arbeitsaufnahme der IMAG Anfang 2015 haben wir Einiges auch im Zusammenwirken mit Opfern und Betroffenen erreicht, aber das Thema Aufarbeitung von SED-Unrecht in Thüringen bleibt ein Langstreckenlauf, der Ausdauer erfordert.“ so die Vorsitzende der IMAG, Staatssekretärin Dr. Babette Winter (SPD). „Gerade die aktuelle Diskussion zu dem angeblich gescheiterten Forschungsvorhaben zur Situation der Christen in der DDR hat uns gezeigt, wie unterschiedlich der Blick auf gemeinsam Erreichtes sein kann. Es ist mir deshalb ein besonderes Anliegen, im Rahmen unserer Gesprächsreihe über Erreichtes und nicht Erreichtes im ehrlich-kritischen Dialog zu sprechen.“ so Winter weiter.

An der Veranstaltung wird der neu gewählte Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Thüringen, Dr. Peter Wurschi, teilnehmen. Moderator ist der Journalist Dr. Sebastian Haak.

Termin: Donnerstag, 29. November 2018, 18 Uhr
Ort: Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a in Erfurt

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

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