Ministerpräsident Ramelow übergibt Bewilligungsbescheid für Schloss Crossen

265/2018 Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Die Gemeinde Crossen erhält beim Erwerb des Schlosses Unterstützung vom Land. Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow übergab heute, Donnerstag, den 29. November, einen entsprechenden Bewilligungsbescheid, um der Gemeinde Crossen den Grundstückserwerb und die damit verbundene Erhaltung des Denkmals Schloss Crossen zu ermöglichen.

Im Schloss übergab der Thüringer Ministerpräsident, Bodo Ramelow, heute im Beisein von Landrat Andreas Heller einen Bewilligungsbescheid über Gesamtausgaben in Höhe von 385.000 Euro an Bürgermeister Uwe Berndt.

Ramelow sagte: „Mit dem Ankauf des Schlosses durch die Gemeinde Crossen von der Stadt Bad Köstritz wird dem kulturbedeutenden Denkmal Schloss Crossen eine Perspektive gegeben und der Öffentlichkeit ein wunderbarer Ort zugänglich gemacht. Beide Gemeinden im Elstertal haben heute deutlich gemacht, dass das Schloss über Kreisgrenzen hinweg verbindet. Nun gilt es, die Nutzung des Schlosses langfristig und perspektivisch gut zu gestalten."

Das auf einem steilen Bergsporn an der Westseite des Elstertales residierende Schloss besitzt eine ortsbild- und landschaftsprägende Bedeutung. Es gehört zu den größeren und neuzeitlichen barocken Schlossanlagen in Thüringen. Seine Bedeutung resultiert aus dem barocken Baubestand einschließlich Ausstattung und Ausmalung. Bekannt ist das Schloss für seinen prunkvollen Barocksaal, der mit italienischen Illusionsmalereien ausgeschmückt ist.

Durch den Verein Freunde und Förderer des Schloss Crossen, der sich für den Erhalt des Schlosses engagiert, wurde ein Nutzungskonzept vorgelegt. Schwerpunkt ist die Ausrichtung auf eine multifunktionale Nutzung der Schlossanlage: Durchführung kultureller Veranstaltungen, wie Konzerte, Lesungen, Märkte, Kunstausstellungen, die Errichtung eines Hochzeitszimmers, eines Schloss-Cafés, die Unterbringung einer Bildungsstätte sowie eines Hotels bis hin zur Herrichtung von Wohnzwecken. Bei der Umsetzung der Vorhaben steht das Thüringer Landesamt für Denkmalschutz und Archäologie (TLDA) dem Förderverein und der Gemeinde Crossen beratend zur Seite.

Die laufenden Betriebskosten des Schlosses werden derzeit durch Einnahmen aus Veranstaltungen des Fördervereins finanziert.

Für die Instandsetzung des Schlosses Denkmalpflegemittel wurden vom Land bisher Gesamtkosten von 180.000 Euro gezahlt..

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