Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung / Ministerpräsident Bodo Ramelow besucht Inklusionsbetriebe in Bad Lobenstein

266/2018 Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Am kommenden Montag, 3. Dezember 2018, ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Ministerpräsident Bodo Ramelow nimmt den Tag zum Anlass, zwei Unternehmen zu besuchen, die sich erfolgreich für mehr Inklusion in der Arbeitswelt engagieren. Vorab sagt der Ministerpräsident: „Der Thüringer Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt. Nur in sechs Bundesländern liegt die Arbeitslosenquote niedriger als in unserem Freistaat. Allerdings sinkt die Arbeitslosigkeit unter schwerbehinderten Menschen langsamer als bei der allgemeinen Arbeitslosigkeit. Viel zu oft wird immer noch zuerst gesehen, was die Menschen nicht könnten, statt ihre Potentiale zu erkennen. Daher ist es mir wichtig, gerade am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung Betriebe zu besuchen, in denen miteinander und gemeinsam Inklusion gelebt wird.“

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, die Unternehmensbesuche zu begleiten:

9 Uhr – Besuch in der Christo-Zigarrenmanufaktur 
Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gemeinnützige GmbH, Gewerbegebiet 6, 07356 Bad Lobenstein

Im Jahre 1886 gründete Carl Friedrich Gottlob Schmidt die Zigarrenfabrik in Lobenstein. Die Firmenphilosophie war schon damals von sozialem Engagement geprägt, und in dieser Tradition sieht sich das Unternehmen auch heute. Auf dem ursprünglichen Gelände der Zigarrenfabrik in Bad Lobenstein wurde die Geschichte der einst erfolgreichen Zigarren im Jahr 2005 zu neuem Leben erweckt. In der Zigarrenmanufaktur, einem von 16 Arbeitsbereichen der Werkstätten Christopherushof der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein, wird das traditionsreiche Handwerk mit einem europaweitem Vertrieb fortgeführt.  

10 Uhr – Besuch der LobTec gGmbH
Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gemeinnützige GmbH, Gewerbegebiet 6, 07356 Bad Lobenstein

Die Firma LobTec ist eine Integrationsfirma und eine Tochter der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH. Ziel ist es, langzeitarbeitslosen und behinderten Menschen die Möglichkeit zu geben, sich auf dem ersten Arbeitsmarkt zu etablieren. LobTec produziert Spritzgießwerkzeuge und -formen sowie Schweiß- und Montagevorrichtungen. Von den acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind vier Menschen mit Behinderung.

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