Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Trauer über den Tod von Matthias Biskupek

39/2021
Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Der Schriftsteller Matthias Biskupek ist im Alter von 70 Jahren in Rudolstadt gestorben. Der Publizist, Satiriker und Schriftsteller schrieb und veröffentlichte über 40 Bücher, darunter Gedichtbände, Romane, Essays, Erzählungen sowie Satiren. Daneben veröffentlichte er zahlreiche Rundfunkarbeiten, schrieb Rezensionen und Kolumnen für Zeitungen und Zeitschriften wie das Satireblatt "Eulenspiegel". Nicht zuletzt schrieb er unermüdlich Tagebuch – das auf seiner Website nachzulesen ist.

Der Ministerpräsident des Freistaats Thüringen, Bodo Ramelow, äußert sich bestürzt über den Tod des Schriftstellers Matthias Biskupek und würdigt sein literarisches Wirken. Er erklärt: 

„Matthias Biskupek war ein wahrhaftiger Erzähler, Essayist und vor allem eine kritische Stimme. Sein Tod ist ein Verlust für Thüringen. Sein unverwechselbarer literarischer Ton wird fehlen. Wie kaum ein anderer hat er sich mit seinem ganz eigenen Blick auf die Dinge, in den vergangenen Jahrzehnten in gesellschaftliche Debatten und Diskurse eingemischt und zu Wort gemeldet. Wir trauern um Mattias Biskupek. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden.“

Matthias Biskupek engagierte sich als langjähriger Vorsitzender im Förderverein des Theaters Rudolstadt. Er war Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Thüringen, Mitglied im P.E.N.-Zentrum Deutschland und einige Jahre in dessen Vorstand tätig. Er war einer der ersten beiden Sprecher des 2006 gegründeten Thüringer Literaturrates, dem er bis zu seinem Tod eng verbunden blieb.

Der Freistaat Thüringen in den sozialen Netzwerken: