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Abschied von Burghauptmann Günter Schuchardt

65/2021
Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Nach 26 Jahren begeht Günter Schuchardt heute seinen letzten Arbeitstag als Burghauptmann auf der Wartburg und verabschiedet sich in den Ruhestand.

Der Thüringer Kulturminister und Stiftungsratsvorsitzende der Wartburg-Stiftung Eisenach, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, erklärt: “Günter Schuchardt ist großer Dank zu zollen. In den vielen Jahrzehnten seiner Tätigkeit auf der berühmtesten Burg Deutschlands war die Aufnahme der Wartburg auf die Weltkulturerbeliste der UNESCO im Jahr 1999 eines der wichtigsten Ereignisse in seinem Amt als Burghauptmann. Mit seinem Einsatz hat er einen unschätzbaren Beitrag zum Erhalt der vielfältigen Thüringer Kulturlandschaft geleistet.“

Günter Schuchardt begleitete in seiner Tätigkeit mehrere Landesausstellungen, die unter seiner Hauptverantwortung standen und dem Freistaat besonderer Strahlkraft verliehen. Dazu zählen die Thüringen Exposition zur heiligen Elisabeth im Jahr 2007, das Reformationsjubiläum 2017 und das diesjährige Jubiläum zu 500 Jahre Bibelübersetzung.                

Bereits 1987 arbeitete Günter Schuchardt als wissenschaftlicher Mitarbeiter auf der Wartburg, deren Burghauptmann er seit 1995 ist. Er ist Gründungsmitglied des Museumsverbandes Thüringen und war von 2003 bis 2019 dessen Präsident.

Der Stiftungsratsvorsitzende wird das Wirken des Burghauptmanns auch im Rahmen seiner persönlichen Verabschiedung würdigen.

Der Stiftungsrat der Wartburg-Stiftung hatte auf Vorschlag einer Auswahlkommission Ende des vergangenen Jahres Dr. Franziska Nentwig einstimmig als neue Frau Burghauptmann für die Leitung des UNESCO-Weltkulturerbes Wartburg berufen. Die gebürtige Dresdnerin tritt zum 1. Juli 2021 ihr Amt an.

Die Wartburg-Stiftung

Die Wartburg-Stiftung ist eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Eisenach. Die Stiftung hat seit ihrer Gründung im Jahr 1922 die Aufgabe, die Wartburg und ihre Kunstschätze in würdiger Form als Kulturstätte von internationalem Rang und Denkmal der deutschen Geschichte zu erhalten und der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Die UNESCO verlieh der Wartburg 1999 den Titel als Welterbestätte. Die Stiftung hat 38 Beschäftigte und verwaltet einen Etat von rund 9 Millionen Euro im Jahr.

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