„Meine allergrößte Hochachtung!“ / Ministerpräsident Bodo Ramelow würdigt Leistungen der Athletinnen und Athleten bei den Paralympics 2018

76/2018 Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

„Anna-Lena Forster, Clara Klug, Andrea Rothfuss, Anna Schaffelhuber, Martin Fleig, Steffen Lehmker, Alexander Ehler und – allen voran – die gebürtige Apoldaerin Andrea Eskau, mit zweimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze erfolgreichste deutsche Athletin, haben die Sportwelt begeistert. Mit 19 Medaillen blicken die deutschen Paralympioniken auf eine großartige Bilanz. Und ich gratuliere ausdrücklich dem gesamten deutschen Team – allen Sportlerinnen und Sportlern, den Begleitern, Betreuern, Trainern und Technikern – zu diesen herausragenden Leistungen“, sagt Ministerpräsident Bodo Ramelow zum Abschluss der paralympischen Winterspiele in Pyeongchang.

„#WirfuerD ist mittlerweile jedem Sportfan vertraut“, zeigt sich Ramelow überzeugt. „Der Slogan ‚Wir für Deutschland‘ bedeutet aber auch: ‚Wir für Teilhabe‘, ‚Wir für Selbstbestimmtheit‘, ‚Wir für Lebensfreude‘. Zu beobachten, zu welchen Spitzenleistungen die Athletinnen und Athleten trotz ihrer Behinderungen fähig sind, hat mich unglaublich fasziniert. Und dass mit Andrea Eskau ein ‚Thüringer Gewächs‘ dermaßen erfolgreich abgeschnitten hat, macht mich als Thüringer Ministerpräsident besonders stolz.“ Doch seien es auch die vielen persönlichen Geschichten, die unter die Haut gingen und sich einprägten, so der Ministerpräsident weiter. „Geschichten von Menschen, die Mutmacher sind und Vorbild zugleich. Die das Leben bejahen, an ihre Träume glauben und unglaubliche Kraft weitergeben. Davor habe ich allergrößte Hochachtung. Davor ziehe ich meinen Hut und sage herzlich Danke.“

Es sei wichtig und richtig, dass der Para-Sport schon lange kein Nischendasein mehr friste. „Wenn das Internationale Paralympische Komitee in Kürze über die Aufnahme neuer Sportarten für die Paralympics 2022 entscheidet, drücken wir in Thüringen vor allem dem Para-Bobsport die Daumen. Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) hat bereits vor einem Jahr bekräftigt, dass Oberhof Para-Stützpunkt werden soll. Völlig zurecht, denn der Thüringer Schlitten- und Bobsportverband (TSBV) leistet seit vielen Jahren hervorragende Arbeit“, betont der Ministerpräsident und verweist u. a. auf die Ausrichtung des Rodelweltcups und des Para-Bob-Weltcups im Januar in Oberhof, auf das glänzende Abschneiden der Thüringer Athletinnen und Athleten bei den olympischen Winterspielen in Pyeongchang oder auf die Para-Sport-WM in Lillehammer Anfang März, bei der der TSBV den Dachverband bei der Betreuung der Athleten maßgeblich unterstützte. „Ich gehe fest davon aus, dass die Aufnahme des Para-Bobsports in die paralympische Familie Oberhof als Zentrum des Schlitten- und Bobsports stärkt und den Stützpunkt mit weiterem Leben erfüllt.“

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