Symposium in Bad Liebenstein: Voraussetzungen, Herausforderungen und Chancen eines Thüringer Weltkulturerbeantrags

91/2020
Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Beim heutigen Welterbe-Symposium in Bad Liebenstein diskutieren Experten und Expertinnen aus Politik, Wissenschaft und der Welterbepraxis Voraussetzungen, Herausforderungen und Chancen eines Thüringer Welterbeantrags. Teilnehmer des Podiums ist auch Thüringens Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff.

Vorab erklärt er: „Die Geschichte Thüringens ist eng mit der Residenzkultur verbunden. Die Thüringer Weltkulturerbestätten, wie die Bauhaus-Stätten Weimar, das Klassische Weimar und die Wartburg dokumentieren bereits den kulturellen Reichtum und die kulturelle Vielfalt unseres Landes. 2021 wird Thüringen den von der Stadt Erfurt vorbereiteten Antrag zum jüdisch-mittelalterlichen Erbe als Bewerbung um ein weiteres Weltkulturerbe bei der Unesco einreichen. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Residenzkultur ein wunderbarer Teil des Weltkulturerbes in Thüringen werden würde, deshalb unterstützen wir als Landesregierung die Bewerbung für die Tentativliste. Ich danke der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, die federführend die Prüfung des Antrags mit ihrem Engagement und ihrer Kompetenz begleitet.“ Die positiven Reaktionen auf die Nachricht zu den Bemühungen um eine mögliche Welterbe-Bewerbung hätten gezeigt, wie groß das öffentliche Interesse an einer besseren Sichtbarmachung der Thüringer Residenzkultur ist, so Hoff. „Allein die Initiative ist deshalb schon ein Erfolg!“

Das Symposium „Thüringer Residenzlandschaft – Vom Kleinstaaterbe zum Welterbe?“ findet heute, 4. September, um 11 Uhr, im Comödienhaus Bad Liebenstein (Herzog-Georg-Straße 66) statt.

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR Thüringen Hörfunk) zeichnet die Diskussion für die MDR-Kulturnacht auf. Sendetermin ist der 20. September 2020 um 22.10 Uhr.

 

Der Freistaat Thüringen in den sozialen Netzwerken: