Ministerpräsident Bodo Ramelow überreicht Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

97/2020
Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Professor Dr. Christoph Stölzl aus Berlin, Christa Pidun aus Saalfeld/Saale, Dr. Christoph Schwabe aus Vollmershain, Michael Siebenbrodt aus Weimar, Christine Zitzmann aus Sonneberg und Martina Dorenwendt aus Rodeberg werden mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Im Namen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird Ministerpräsident Bodo Ramelow die Ehrung am kommenden Dienstag (15. September 2020, 15 Uhr) im Erfurter Collegium Maius vornehmen.

Ministerpräsident Bodo Ramelow betont vorab: „Die Auszuzeichnenden stehen stellvertretend für 850.000 Thüringerinnen und Thüringer, die ehrenamtlich engagiert sind. Sie gehören zu den Menschen in Thüringen, die persönliche Interessen zurückstellen und sich überdurchschnittlich für das Gemeinwohl einsetzen. Sie machen Thüringen zu einem Land, in dem wir gerne leben. Die Politik ist gut beraten, vorbildliche Initiativen der Zivilgesellschaft und Menschen wie sie zu unterstützen und öffentlich zu würdigen. Deswegen ist es mir stets eine große Ehre, die Bundesverdienstorden zu überreichen.“

Termin: Dienstag, 15. September 2020, 15 Uhr
Ort: Collegium Maius, Michaelisstraße 39, 99084 Erfurt

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist allerdings nur nach Anmeldung bis Montag, 14. September 2020, 12 Uhr, möglich: katrin.baessler@tsk.thueringen.de. Bei Interesse an Fotos wenden Sie sich bitte an Bernd Edelmann (bernd.edelmann@tsk.thueringen.de bzw. 0361-57 3211410).

 

In den Laudationes auf die Ausgezeichneten heißt es u. a.:

Professor Dr. Christoph Stölzl aus Berlin wird mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Zeitlebens setzt er sich für die geschichtliche Aufarbeitung des Zweitens Weltkriegs und der Deutsch-Deutschen Teilung ein. Er hat in verschiedenen Gremien wichtiger Gedenk- und Erinnerungsstätten zum Holocaust mitgearbeitet, damit die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die Nazi-Barbarei und der Völkermord nie in Vergessenheit geraten.
Einen ganz entscheidenden Beitrag hatte Professor Stölzl an dem „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“.  Nachdem der erste Wettbewerb für dieses Denkmal gescheitert war, übernahm er als Beauftragter der Bundesregierung sowohl die wissenschaftliche wie die organisatorische Vorbereitung des zweiten Wettbewerbs.
Im letzten Jahr wurde Professor Stölzl zum Berater am Jüdischen Museum Berlin ernannt. Bis zur Amtsübernahme einer neuen Direktorin oder eines Direktors wird er die inhaltliche Arbeit der Stiftung ehrenamtlich begleiten und mit seiner Expertise, seiner Erfahrung und seinem exzellenten Netzwerk das Museum auf einen guten Weg lotsen.
Seit 2010 ist Professor Stölzl Präsident der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Einstimmig wurde er für eine zweite Amtszeit bis zum 30. Juli 2022 wiedergewählt – was seinen großen Rückhalt und das immense Vertrauen in seine Fähigkeiten dokumentiert. Er versteht es, auf kluge Weise in der Hochschule die Selbstverwaltung im besten Sinne zu moderieren und zum Wohle der Musikhochschule, der Lehrenden und Studierenden zu wirken. Der Ausbau der Musikwissenschaften mit ihrer jetzigen thematischen Vielfalt trägt seine Handschrift. Die Sichtbarkeit der Hochschule weit über Thüringen hinaus ist insbesondere seiner großen Unterstützung der erfolgreichen Wettbewerbe und Meisterkurse zu verdanken. Glanzvolle Projekte im In- und Ausland, wie das Liszt-Jahr in Thüringen oder das „Young Philharmonic Orchestra Jerusalem Weimar“ sind nur zwei Beispiele dafür.

Ein Blick auf weitere wichtige Stationen seines Schaffens:

Professor Stölzl war vor über 30 Jahren Gründungsdirektor des Deutschen Historischen Museums (DHM) in Berlin und hat das Museum zu einem Kraftzentrum im Berliner Kulturbereich entwickelt. Dafür und für sein weiteres ehrenamtliches Engagement wurde er 1994 mit dem Verdienstkreuz Erster Klasse ausgezeichnet.
Professor Stölzl erhielt im Ausland zahlreiche Auszeichnungen für seine kulturpolitischen Leistungen, darunter den Ritter des Nordstern-Ordens des Königreichs Schweden 2001 und das Große Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich.

Ehrenamtlich war und ist er mit vielen Aufgaben betraut: zum Beispiel in der Planungsgruppe des Landes Berlin „Forum für Geschichte und Gegenwart“, im wissenschaftlichen Beirat der Stadt Nürnberg für das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, im Kulturbeirat der EXPO 2000 oder im wissenschaftlichen Beirat „Zeitgeschichtliche Gedenkstätten“ des Bundesministeriums des Innern.

Professor Dr. Christoph Stölzl ist einer der prominentesten deutschen Kulturhistoriker und war über Jahrzehnte in verschiedensten Bereichen der Wissenschaft, Kultur, Politik und Bildung aktiv. Er hat Spuren hinterlassen, die junge Generationen auf den Weg in eine freiheitliche, demokratische und gute Zukunft führen.

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Christa Pidun aus Saalfeld/Saale erhält das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. 2003 rief sie „Die Herbstzeitlosen“ ins Leben, ein bundesweit beachtetes und vielfach prämiertes Projekt, das die Ausbildung und den Einsatz von ehrenamtlichen Seniorenbegleiterinnen und -begleitern im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt organisiert. Sie schenken älteren Menschen Zuwendung, weil Angehörige nicht vor Ort sind und anderen die Zeit fehlt.
Christa Pidun baute das Projekt so erfolgreich aus, dass innerhalb weniger Jahre über 150 Frauen und Männer für diese ehrenamtliche Tätigkeit gewonnen wurden und bereits mehr als 760 Menschen eine Betreuung vermittelt werden konnte. Gerade in der Zeit der coronabedingten Kontaktbeschränkungen zeigte sich, wie unverzichtbar die Herbstzeitlosen geworden sind. Anstelle von Hausbesuchen wurde viel und ausgiebig telefoniert, oder es wurden Einkaufsdienste geleistet.
Christa Pidun leitet nicht nur den Einsatz der Seniorenbegleiterinnen und -begleiter, darüber hinaus findet sie selbst noch die Zeit, Menschen als Betreuerin zu unterstützen.
Sie kann zuhören, auch zureden und auf andere zugehen, die ihre Einsamkeit als privates Schicksal still ertragen.
Das herausragende Engagement von Christa Pidun und den Herbstzeitlosen wurde schon vielfach ausgezeichnet, so im Jahr 2018 mit dem Thüringer Zukunftspreis. Mit dem Bundesverdienstorden drückt Bundespräsident Frank-Walther Steinmeier seine große Wertschätzung für diese ehrenamtliche Arbeit aus. Zugleich soll diese Auszeichnung und die damit verbundene Aufmerksamkeit dazu anregen, die Einsamkeit anderer Menschen wahrzunehmen und zu lindern.

Der Freistaat Thüringen ist für dieses segensreiche Wirken in der Seniorenbetreuung außerordentlich dankbar. Christa Pidun hat einen großen Anteil daran, dass Thüringen ein fürsorgliches und verantwortungsbewusstes Land ist, in dem die Bedürfnisse von älteren Menschen ernstgenommen werden. Einsamkeit geht uns alle an – diese Botschaft haben die Herbstzeitlosen Thüringen ins Stammbuch geschrieben.

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Dr. Christoph Schwabe aus Vollmershain, der Begründer der Musiktherapie in Deutschland, wird für sein Lebenswerk mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Er entwickelte die international bekannteste und in der psychotherapeutischen Praxis am weitesten verbreitete rezeptive Methode der Musiktherapie.
Sie ist ein einzigartiger und manchmal auch der einzige therapeutische Weg, geistige und emotionale Prozesse anzustoßen, wenn Menschen keine Sprache verstehen, noch nicht oder nicht mehr sprechen können oder aufgrund eines Traumas über ihre psychischen Verletzungen nicht reden können. Bei vielen Krankheiten und Störungen kann die Musiktherapie die Lebensqualität erhöhen, psychisches und körperliches Leid lindern sowie Entwicklungsmöglichkeiten fördern.
Dr. Christoph Schwabe gebührt das Verdienst, das erste klinisch orientierte Methodensystem der Musiktherapie entwickelt zu haben, das heute in der gesamtdeutschen Psychotherapielandschaft Anwendung findet. Der studierte Schulmusiker entwickelte diese Methode bereits in den 60-er Jahren an der Leipziger Universitätsklinik für Psychotherapie und Neurosenforschung. Durch jahrelange interdisziplinäre Arbeit legte er die theoretischen Grundlagen für das bedeutsame therapeutische Verfahren, das heute in der stationären wie der ambulanten Therapie in ganz Deutschland eingesetzt wird. Seine Publikationen wurden international rezipiert – schon lange vor der Wiedervereinigung. Daneben baute Dr. Christoph Schwabe die Musiktherapie als Studienfach auf und war selbst jahrelang in Lehre und Forschung tätig.1992 gründete er die Akademie für angewandte Musiktherapie Crossen, die schon viele Therapeutinnen und Therapeuten ausgebildet hat.

Über viele Jahrzehnte hat Dr. Christoph Schwabe Brücken zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und therapeutischer Praxis gebaut und der Psychotherapie neue Behandlungswege eröffnet. Als einer der ersten war er davon überzeugt, dass die Musiktherapie Menschen stärkt, so dass sie im Sinne der Selbstermächtigung ihre Teilhabemöglichkeiten in Anspruch nehmen können. Mit seinem Lebenswerk hat er einen großen Beitrag für die gesellschaftliche Vielfalt in unserem Land geleistet.

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Michael Siebenbrodt aus Weimar wird mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein herausragendes Engagement im kulturellen Bereich geehrt. Seit zwei Jahrzehnten zählt er zu den prägenden Persönlichkeiten der nationalen und internationalen Bauhaus-Szene.
Dem Engagement von Michael Siebenbrodt ist es zu verdanken, dass der Übergang des Hauses am Horn in Weimar an die Klassik-Stiftung Weimar reibungslos erfolgt ist und damit der Erhalt und die Nutzung dieses UNESCO-Weltkulturerbes in gute Bahnen gelenkt werden konnten. Er hat zudem dafür gesorgt, dass eine Vielzahl an Nachlässen von Bauhäuslern und Bauhäuslerinnen in Weimar deponiert sind.
Michael Siebenbrodt war von 1985 bis 1999 Leiter des Wissenschaftlich-Kulturellen Zentrums Bauhaus Dessau, der heutigen Stiftung Bauhaus Dessau. Ab 1992 wurde unter seiner Leitung an den Kunstsammlungen zu Weimar das Bauhaus-Museum aufgebaut und 1995 eröffnet. Damit wurde ein auch für Nicht-Fachleute erlebbarer Schlusspunkt unter die nationalsozialistische Vertreibung des Bauhauses aus Weimar gesetzt.

Durch seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten im architektur- und kulturnahen Bereich hat Michael Siebenbrodt maßgeblich dazu beigetragen, dass der Standort Weimar damit in der internationalen Bauhaus-Szene wieder als Wiege des Bauhauses wahrgenommen wird.
Ein Höhepunkt war das 100. Gründungsjubiläum des Bauhauses im vergangenen Jahr, das wir gemeinsam mit großem Publikum und weltweitem Medienecho feiern konnten.

Michael Siebenbrodt bekleidet viele ehrenamtliche Tätigkeiten. Er ist Vorsitzender des Freundeskreises der Bauhaus-Universität Weimar seit dem Jahr 2001, Gründungsmitglied des Fördervereins Meisterhäuser Dessau e.V., Mitglied im Verein „baudenkmal bundesschule bernau e.V.“, Gründungsmitglied des Vereins „Bauhaus. Weimar. Moderne. Die Kunstfreunde e.V.“ sowie Gründungsmitglied der Gesellschaft für Designgeschichte e.V..

Das Bauhaus ist sein Lebensthema, das ihn fasziniert, um- und antreibt – als Sammlungsleiter, Ausstellungsmacher, Wissenschaftler, Publizist und Berater. Mit seinem Lebenswerk im Zeichen des Bauhauses hat Michael Siebenbrodt einen immensen Beitrag für unser Land geleistet.

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Christine Zitzmann aus Sonneberg wird mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt.
Glaubwürdige Politik braucht zuverlässige Politikerinnen und Politiker, bei denen Wort und Tat im Einklang stehen. Eine solche Politikerin ist Christine Zitzmann. Dafür haben die Wählerinnen und Wähler ihr wiederholt das Vertrauen ausgesprochen: Von 1994 bis 2006 war sie Mitglied des Thüringer Landtags und von 2006 bis 2018 Landrätin im Landkreis Sonneberg. Während ihrer Amtszeit hat sie sich weit über die Erfüllung ihrer Dienstpflichten hinaus ehrenamtlich engagiert und die Weichen für eine gute Entwicklung des Landkreises Sonneberg gestellt.

Als Landrätin hat sie für die Region beachtliche Verdienste erworben. Gleichzeitig hat sie für den Thüringischen Landkreistag verdienstvolle Akzente gesetzt, die weit über ihre Arbeit im Hauptamt hinausgingen.
Die Stärkung der länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Sonneberg und seinen bayerischen Nachbarn – Coburg, Kronach und Lichtenfels – lag ihr immer am Herzen. Christine Zitzmann hat geschickt bestehende Strukturen ausgebaut und die Beziehungen in der südthüringisch-oberfränkischen Region zukunftsfest gestaltet. Hierfür stehen der erste länderübergreifende Verbund kommunaler Kliniken in Deutschland „Regiomed“, der Tourismusverband „Coburg.Rennsteig“, der Zweckverband „Grünes Band – Rodachtal – Lange Berge – Steinachtal“ sowie der länderübergreifende Wirtschaftsförderverein „WIR Wirtschaft-Innovation-Region – zwischen Rennsteig und Main“. Auf Christine Zitzmanns Wirken hin wurde der Landkreis Sonneberg 2014 als erster Landkreis außerhalb Bayerns in die Europäische Metropolregion Nürnberg aufgenommen. Das Zusammenwachsen in dem ehemaligen Grenzgebiet ist eng mit dem Namen von Christine Zitzmann und ihrem unermüdlichen Engagement verbunden.

In ihrer Politik-Karriere hat sich Christine Zitzmann stets für demokratische Werte, Weltoffenheit und Toleranz eingesetzt. Initiativen wie das „Toleranz-Logo“, das Aufstellen von „Toleranz-Bannern“ im gesamten Kreisgebiet, die Ernennung eines kommunalen ehrenamtlichen Ausländerbeauftragten sowie die Etablierung des Arbeitskreises „Migration“ für die Integration geflüchteter Menschen tragen ihre Handschrift. Darüber hinaus hat sie das Jugendparlament, den „Tag der Schulchöre“ und die Ernennung eines ehrenamtlichen Kreisheimatpflegers mit auf den Weg gebracht.

Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande ist ein Zeichen der Wertschätzung und Würdigung für ihr herausragendes Engagement. Es ist die Anerkennung für all das Gute, was Christine Zitzmann für den Landkreis Sonneberg, für Südthüringen und für unsere gesamte Gesellschaft geleistet hat.

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Martina Dorenwendt aus Rodeberg, Ortsteil Struth, wird mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement in Sozialpolitik und Sport geehrt. Mit ganzer Kraft setzt sie sich für Inklusion und gegen Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung ein. Dafür, dass der Artikel 3 unseres Grundgesetzes – „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ – mit Leben erfüllt wird.
Martina Dorenwendt arbeitet aktiv in verschiedenen Gremien: wie dem Landesbehindertenbeirat und dem Thüringer Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte, dem Behinderten- und Seniorenbeirat des Unstrut-Hainich-Kreises sowie der Stadt Mühlhausen. In allen Gremien geht es ihr darum, den Anspruch von Menschen mit Behinderung auf ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben, auf Teilhabe an Sport, Kultur, Bildung und Arbeit umzusetzen. Sie möchte insbesondere die staatliche Verwaltung dafür sensibilisieren, dass umsichtiger gedacht, geplant und gebaut wird. Martina Dorenwendt mahnt zurecht und zurecht unermüdlich: Inklusion kann nur gelingen, wenn wir Barrierefreiheit herstellen, so dass Gebäude, Verkehrsmittel, Freizeitangebote und Dienstleistungen für alle ohne fremde Hilfe zugänglich sind.

Darüber hinaus setzt sich die selbstständige Mediengestalterin auch im Sport für Inklusion ein. Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie wichtig Bewegung und Mobilität für Menschen mit Behinderungen sind. Als erfahrene Übungsleiterin der Initiative ILOH – „Ich lebe ohne Hindernisse“ weiß sie zu motivieren, Spaß an der Bewegung zu vermitteln, Hemmungen ab- und Selbstvertrauen aufzubauen.

Für dieses breite Engagement, für ihren unermüdlichen und ideenreichen Einsatz für Menschen mit Behinderung ist das Land Thüringen Martina Dorenwendt außerordentlich dankbar. Sie hilft, Hürden abzubauen, die Menschen mit Handicaps ein selbstverständliches Leben mitten in unserer Gesellschaft erschweren. Eine wunderbare Arbeit und ein lobenswerter Beitrag zur Teilhabegerechtigkeit in unserem Land!

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