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Europäischer Holocaust-Gedenktages für Sinti und Roma


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

„Wir stehen hier zusammen an einer Stelle des Grauens. 4.300 Kinder, Frauen und Männer - umgebracht in einer einzigen Nacht. In der Nacht vor genau 78 Jahren. Es waren 4.300 Mitmenschen. 4.300 von einer halben Million Sinti und Roma, die während der NS-Diktatur ermordet wurden.“ Aus der Rede von Bundesratspräsident Bodo Ramelow, der anlässlich des Europäischen Holocaust-Gedenktags für Sinti und Roma am 2. August nach Polen gereist war.

In der KZ-Gedenkstätte Auschwitz Memorial wurde Bundesratspräsident Bodo Ramelow vom stellvertretenden Direktor des Staatlichen Museums und Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, Andrzej Kacorzyk, vom Vorsitzenden des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, und vom Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Republik Polen, Dr. Thomas Bagger, in Anwesenheit des Antiziganismusbeauftragten der Bundesregierung, Dr. Mehmet Daimagüler begrüßt. Die Delegation ging anschließend durch das Tor mit dem Schriftzug „Arbeit macht frei“ zur „Todeswand“, wo Ramelow zum Gedenken an alle Opfer des Vernichtungslagers einen Kranz niederlegte. Anschließend trug sich der Bundesratspräsident vor dem Krematorium in das Gästebuch des Museums ein. In der Gedenkstätte Auschwitz nahm er an der internationalen Gedenkveranstaltung teil und legte am Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma einen Kranz nieder.

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