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Neue Kunst in der Thüringer Landesvertretung in Berlin

23/2021
Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Im Eingangsbereich der Thüringer Landesvertretung beim Bund in Berlin befindet sich seit Kurzem ein großformatiges Gemälde des Erfurter Künstlers Marc Jung. Das Werk „Heimatschutzministerium“ mit einer Größe von 2 mal 3 Metern ist ein Ankauf für die Kunstsammlung des Freistaats Thüringen.

Trotz der aktuell eingeschränkten Möglichkeiten der Präsentation von Kunstwerken aus der Kunstsammlung des Freistaats Thüringen ist das jüngst erworbene Gemälde „Heimatschutzministerium“ des Künstlers Marc Jung nun als Leihgabe in Berlin zu sehen. Mit dem Ankauf wurde ein junger Künstler gefördert, der die Brücke zwischen Erfurt und Berlin selbst lebt: Marc Jung, Jahrgang 1985, arbeitet in beiden Städten. Seine Ateliers befinden sich im Erfurter Zughafen und in Berlin-Pankow. In seinen Werken setzt er sich mit soziokulturellen, sozialen, aber auch politischen Themen auseinander. So ist laut Künstler das „Heimatschutzministerium“ eine Befragung des Begriffs „Heimat“ und zugleich eine ironische und zeitkritische Auseinandersetzung mit dem damit verbundenen gesellschaftlichen Stimmungsbild.

Das Gemälde ist eine Dauerleihgabe aus der Kunstsammlung und auf unbestimmte Zeit zu sehen. Das zuvor im Foyer der Berliner Vertretung des Freistaats gezeigte Wandbild „Thüringen“ der Erfurter Keramikkünstlerin Susanne Worschech wurde an das Medienzentrum der Technischen Universität Ilmenau verliehen.

 

Hintergrundinformation:

Die Kunstsammlung des Freistaats Thüringens vereint Thüringer Kunst in ihrer überregionalen Bandbreite und Bedeutung. Sie besteht seit der Wiedergründung des Freistaats im Oktober 1990. Durch aktive Ankäufe bildet sie seit 1991 einen qualitativen Querschnitt durch die lebendige, vielfältige und nicht zuletzt zeitgenössische Kunstszene des Landes.

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