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Auftakt des Themenjahres „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

„Wir wollen die Lebendigkeit unserer jüdischen Landsgemeinde zeigen und die Vielfalt jüdischen Lebens in Thüringen präsentieren. Wir wollen die Menschen neugierig machen und einladen, sich über das jüdische Erbe und Leben im Freistaat zu informieren – auch als Beitrag gegen Rassismus und Antisemitismus.“ Ministerpräsident Bodo Ramelow bei der Pressekonferenz zum Auftakt des Themenjahres „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“ heute in der Kleinen Synagoge in Erfurt.

Bodo Ramelow und eine weitere Person im Gespräch, zwischen ihnen ein siebenarmiger Leuchter

Gemeinsam mit Prof. Dr. Reinhard Schramm, Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, informiert der Ministerpräsident die Medien über das Zustandekommen des Themenjahres, dessen Zielsetzung und über die wesentlichen Programmpunkte. Ramelow erklärte weiter: „Seit 900 Jahren ist die jüdische Gemeinde mit ihrer vielfältigen Kultur, ihren Traditionen und ihrem Brauchtum fest in Thüringen verankert. Natürlich wird dieses Themenjahr die Zeit des Holocausts nicht ausblenden. Die Shoa und das Gedenken an die Verbrechen der Nationalsozialisten sind fester Bestandteil der Thüringer Erinnerungskultur. Das Themenjahr geht auf eine gemeinsame Initiative der jüdischen Landesgemeinde Thüringen und der beiden großen christlichen Kirchen zurück. „Dafür gebührt ihnen mein großer Dank“, betonte der Ministerpräsident.

 

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