Ausstellungseröffnung „4 ‚Bauhausmädels‘“


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Am 3. September wurde in der Thüringer Landesvertretung in Berlin durch die Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Frauen, Ines Feierabend, die Ausstellung „4 ‚Bauhausmädels‘“ – ein Konzentrat der bereits erfolgreich im Erfurter Angermuseums gezeigten Schau – eröffnet.

Ausstellungseröffnung in Berlin

Die Ausstellung – kuratiert von Prof. Patrick Rössler, Prof. Kai Uwe Schierz, Miriam Krautwurst und Elisabeth Otto –thematisiert das Bauhaus als Möglichkeitsraum für die künstlerische und persönliche Entfaltung junger Frauen. Schließlich hatte Gropius bei der Gründung des Bauhauses in Weimar die Förderung der künstlerischen Begabungen „ohne Rücksicht auf Alter und Geschlecht“ zugesagt. Und so starteten zunächst auch mehr weibliche als männliche Studierende die Lehrgänge in Weimar. Danach sank der Anteil der Frauen jedoch kontinuierlich. Über die Hintergründe und den Einfluss der Künstlerinnen auf das Bauhaus – insbesondere von Gertrud Arndt, Marianne Brandt, Margarete Heymann und Margaretha Reichardt - sprachen bei der Eröffnung Ute Ackermann (Klassik Stiftung Weimar) und Prof. Patrick Rössler (Universität Erfurt).

Der Begriff „Bauhausmädels“ war zu seiner Zeit ein Kompliment und drückte die Bewunderung für die jungen Frauen aus, die den mutigen Schritt aus einer üblichen „Karriere“ als Hausfrau, Ladenmädel o.ä. hin zu einer schöpferischen Zukunft wagten.

Die Ausstellung kann bis zum 4. Oktober 2019 werktags von 10 bis 15 Uhr in der Thüringer Landesvertretung (Mohrenstraße 64, 10117 Berlin) besichtigt werden.

Weiterführende Links

Weitere Themengebiete

Europa und Internationales

Weitere Informationen

Orden und Ehrungen

Weitere Informationen

Der Freistaat Thüringen in den sozialen Netzwerken: