Bundesrat: Vereinbarung in Gedenken an den NS-Völkermord an den Sinti-und Roma

Anlässlich des jährlichen Gedenkens an den NS-Völkermord an den Sinti-und Roma wurde am 14. Dezember 2018 im Bundesrat die „Bund-Länder-Vereinbarung zum Erhalt der unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgten Sinti- und Roma“ in einem feierlichen Akt unterzeichnet. Die Vereinbarung dient dem dauerhaften Schutz und der Pflege dieser Grabstätten als Erinnerungsorte.

Die nun getroffenen Regelungen gehen zurück auf einen Antrag Thüringens und Bayerns  im Bundesrat, dem alle 16 Länder seinerzeit zustimmten und in einen MPK Beschluss der Länder mit der Bundeskanzlerin mündete. In der Veranstaltung im Bundesrat dankte der Vorsitzende des Zentralrats der Deutschen Sinti- und Roma Herr Romani Rose den Ministerpräsidenten für ihre Unterstützung. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow gehörte zu den ersten Gratulanten (siehe Bild). Thüringen hatte bereits am 2. Mai 2017 in der Rahmenvereinbarung Thüringens mit dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma vom 2. Mai 2017  festgehalten, dass Thüringen sich in Erinnerung an die Morde an Sinti und Roma unter der NS-Herrschaft für „eine angemessene und dauerhafte Erhaltung der Grabstätten (…) der Überlebenden des Holocaust als Familiengedenkstätten und öffentliche Gedenkorte (…) einsetzt“.

 

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