„Das jüdische Leben ist selbstverständlicher Teil von Thüringen und unterstreicht unsere Vielfalt."


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Jüdische Patienten der Waldkliniken Eisenberg haben ab Oktober die Möglichkeit, einen eigenen Gebetsraum zu nutzen. Darüber haben am Dienstag Ministerpräsident Bodo Ramelow, Vertreter der jüdischen Gemeinde und des Krankenhauses in einer gemeinsamen Pressekonferenz informiert.

Ministerpräsident Ramelow stellte die Eröffnung in den Kontext von „900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen“.
„Das jüdische Leben ist selbstverständlicher Teil von Thüringen und unterstreicht unsere Vielfalt. Der neue Gebetsraum in Eisenberg bietet die Möglichkeit, jüdisches Leben in unserer direkten Nachbarschaft zu erleben. Ich freue mich sehr, dass jüdische Patienten bald auch während einer medizinischen Behandlung ihren Glauben praktizieren können. Die Eröffnung des jüdischen Gebetsraums ist für mich der erste offizielle Teil von „900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen“. Die entstehende Synagoge wird die neuste in Deutschland sein. Das älteste jüdische Gotteshaus steht auch in Thüringen, nämlich in Erfurt“, so Ramelow.

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