Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Gedenkveranstaltung der Point Alpha Stiftung „70 Jahre Schließung der innerdeutschen Grenze“


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Ab dem 26. Mai 1952 wurde die innerdeutsche Grenze von der DDR-Führung endgültig abgeriegelt. Diesem sehr einschneidendem Ereignis und der damit verbundenen Zwangsumsiedlung vieler Anwohner in Grenznähe wurde am 15. Juli bei der Gedenkveranstaltung „70 Jahre Schließung der innerdeutschen Grenze“ an der Mahn-, Gedenk- und Begegnungsstätte Point Alpha gedacht.

Kulturstaatssekretärin Beer legt einen Kranz nieder.

„Dieser Ort erinnert daran, dass ein Leben in Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist!“, so Kultur-Staatssekretärin in ihrem Grußwort.

Es gilt an ein Unrecht zu erinnern! Nicht nur das Unrecht der Aussiedlung, sondern auch an das Unrecht der Ausgrenzung. Über 3900 Menschen waren allein in Thüringen von der Zwangsumsiedlung betroffen. Menschen, die sich nichts zu Schulden haben kommen lassen, wurden zwangsumgesiedelt und waren einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort“, so Dr. Peter Wurschi, Thüringer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Auch Berthold Dücker, selbst DDR-Flüchtling, der mit einer Kneifzange den Stacheldraht durchtrennte und wie durch ein Wunder auf die andere Seite durch das Mienenfeld gelangte, hielt eine emotionale Gedenkrede. „Es ist wichtig das dieser dunkle Teil der DDR-Geschichte nicht in Vergessenheit gerät!“

Am Point Alpha zeigt sich, wie Menschen und Natur, die getrennt wurden auch wieder zusammengefunden haben.

Weitere Themengebiete

Europa und Internationales

Weitere Informationen

Orden und Ehrungen

Weitere Informationen

Der Freistaat Thüringen in den sozialen Netzwerken: