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"Wir stellen uns der Vergangenheit, aber aus der Perspektive der Zukunft."


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Im Rahmen des Themenjahres "Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen" entstand mit Förderung der Thüringer Staatskanzlei eine virtuelle Rekonstruktion der Großen Synagoge, die bis zu ihrer Zerstörung 1938 am Kartäuserring stand.

Ministerpräsident Bodo Ramelow testet die neue VR-Brille

Das Kooperationsprojekt der Geschichtsmuseen der Stadt Erfurt, der Fachhochschule Erfurt, der Universität Erfurt und Universität Jena macht das imposante jüdische Gotteshaus und kulturelle Zentrum einer bedeutenden Gemeinde wieder erlebbar.

„Es ist für uns eine wunderbare Installation. Wir haben es uns im Rahmen des Themenjahres „900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen“ zur Aufgabe gemacht, jüdisches Leben zum UNESCO Weltkulturerbe zu erklären. Die Virtual Reality-Anwendung zur Großen Synagoge eröffnet eine ganz andere Dimensionen der historischen Betrachtung: Wir stellen uns der Vergangenheit, aber aus der Perspektive der Zukunft“, so Ministerpräsident Bodo Ramelow bei der Übergabe der Virtual Reality-Anwendung an die Öffentlichkeit am Mittwochvormittag, 1. September, in der Neuen Synagoge und damit am historischen Standort der Großen Synagoge gemeinsam mit der Projektleiterin PD Dr. Annegret Schüle, der jüdischen Landesgemeinde, Rabbiner Alexander Nachama und den Hochschulpartnern.

Insgesamt sind die Virtual Reality-Anwendung nun an drei Standorten in der Stadt Erfurt zu erleben, dazu gehören unter anderem die Neue Synagoge und die digitale Erlebniswelt der Thüringer Tourismus GmbH am Willy-Brandt-Platz. Gleichzeitig ist ein Web-3D-Modell der Großen Synagoge auf www.iuedisches-leben-thueringen.de für die Öffentlichkeit verfügbar.

Mithilfe einer Virtual Reality-Brille kann der Raum interaktiv und in Originalgröße erkundet werde. Töne und Bilder vermitteln jüdisches Leben und lassen die Besucherinnen und Besucher in die Geschichte eintauchen. Dieses innovative Medium kann generationsübergreifend ein vielfältiges Publikum ansprechen und insbesondere jungen Menschen die reiche jüdische Geschichte unserer Stadt vermitteln.

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