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„Aus den Herausforderungen im Jahr 1990 hat sich eine blühende Landschaft entwickelt: Der Thüringer Heilbäderverband“


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

...so Ministerpräsident Bodo Ramelow am 6. September anlässlich des Thüringer Bädertages und dem 30-jährigen Jubiläum des Thüringer Heilbäderverbandes e.V. im Meininger Hof in Saalfeld.

inisterpräsident Bodo Ramelow am 6. September anlässlich des Thüringer Bädertages und dem 30-jährigen Jubiläum des Thüringer Heilbäderverbandes e.V.

"30 Prozent des touristischen Umsatzes, 11.600 Arbeitsplätze, 2,8 Mio. Übernachtungen 770 Mio. Jahresumsatz und eine in der Region verbliebenen Wertschöpfung von 424 Mio. Der Verband kann auf diese Zahlen stolz sein.

Unser Ziel sollte es nun sein, die Zahlen von 2019 wieder zu erreichen und daran zu arbeiten, sie weiter zu übertreffen“, sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow am 4. September anlässlich des Thüringer Bädertages und dem 30-jährigen Jubiläum des Thüringer Heilbäderverbandes e.V. im Kultur- und Tagungszentrum Meininger Hof gemeinsam mit Innenminister Georg Maier, Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee, und der Präsidentin des Deutschen Heilbäderverbandes e.V., Brigitte Goertz-Meissner.

Seit nunmehr 30 Jahren setzt sich der Verband für die Belange seiner Mitglieder in Politik und Öffentlichkeit ein, ist Sprachrohr, Unterstützer und Berater zugleich. Den Grundstein dafür legten am 24. Juni 1991 in Bad Sulza zehn Vertreter aus Thüringer Kurorten. Präsident des Thüringer Heilbäderverbandes e.V. und Gründungsmitglied Johannes Hertwig erinnert sich: “Unser Ansinnen war es, eine kraftvolle Vereinigung zu schaffen, die sich in den Verteilerkampf einbringen sollte. Wir wollten den Heilbädern und Kurorten aus dem grünen Herzen des wiedervereinten Deutschlands einen Platz im großen Orchester sichern, damit diese eine Chance zum Mitspielen bekamen.“

Heute sind Thüringens Heilbäder und Kurorte staatlich anerkannt und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Freistaat. Sie leisten einen bedeutungsvollen Beitrag in der Gesunderhaltung der Menschen. Doch zum ersten Mal in der Geschichte des Verbandes überschattet eine Krise das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben, die den Mitgliedern, den 16 Heilbädern und Kurorten sowie den beiden Gesundheitseinrichtungen, vieles abverlangt. Die Schließung der Einrichtungen und das Ausbleiben der Gäste treffen die Orte komplex.

Von Beginn der Corona-Pandemie an hat die Verbandspitze mit lauter Stimme die äußerst schwierige Situation seiner Mitglieder gegenüber der Landespolitik kommuniziert und auf staatliche Unterstützung gesetzt. Ein Hilferuf, der nicht ungehört blieb. „Wir sind sehr dankbar für die große Hilfe“, so Hertwig. Für ihn ein Zeichen der Anerkennung der Leistungen der verantwortlichen Akteure vor Ort. Nur mit der Unterstützung der Landesregierung ist es in den zurückliegenden Jahren und der Zeit der Pandemie gelungen, ihre Standorte als solche zu sichern, den ländlichen Raum zu stärken, Arbeitsplätze zu erhalten und letztendlich dem Verlust der medizinischen Versorgung entgegenzuwirken. „Umso mehr ist das 30. Gründungsjubiläum Anlass, allen Unterstützern aus Politik und Gesellschaft, Partnern und Freunden herzlich zu danken“, betont der amtierende Verbandchef.

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