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Gespräch mit mit S.E. Richter Mohamed Abdelsalam


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

In seiner Funktion als Bundesratspräsident sprach Ministerpräsident Bodo Ramelow am Abend des 13.12.2021 per Videoschalte mit S.E. Richter Mohamed Abdelsalam. Initiiert und begleitet wurde das Gespräch von Aiman A. Mazyek (Vorsitzender) sowie Abdassamad El Yazidi (Generalsekretär) vom Zentralrat der Muslime (ZMD).

Ministerpräsident Bodo Ramelow am Tisch sitzend vor TV mit Videoschalte

Im Gespräch, welches in Arabisch-Deutsch gedolmetscht wurde, sprach S.E. Richter Abdelsalam mit Herrn Bundesratspräsidenten eingangs über die Schwierigkeit der Bewältigung der weltweiten Pandemie und den erschwerten Zugang zu Impfstoffen für Länder des Südens. Im Zentrum des Gesprächs stand die Würdigung des Dokuments über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt sowie gute Beispiele für ein respektvolles brüderliches und geschwisterliches Miteinander der Religionen.

Richter Abdelsalam ist Generalsekretär des Höheren Komitees der menschlichen Brüderlichkeit (HCHF). Das interreligiös besetzte Komitee wurde im September 2019 in Rom gegründet. Es kümmert sich um die Umsetzung des Dokuments über die Brüderlichkeit unter den Menschen, das Papst Franziskus im Februar 2019 in Abu Dhabi mit dem Großimam von Al-Azhar, Al-Tayyeb, unterzeichnet hatte.

Als Ausweis seines Verständnisses von Brüderlichkeit berichtete Herr Bundesratspräsident von seiner ersten Auslandsreise als neu gewählter Ministerpräsident, die nach Israel führte, sowie über ein gemeinsames Projekt mit Ministerpräsident Daniel Günther, in welchem sie gemeinsam mit jungen Menschen muslimischen und jüdischen Glaubens nach Ausschwitz begleitet wurden.

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