Grußwort beim Jahresempfang der Klassik Stiftung Weimar

Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

„Wir arbeiten zusammen mit dem Bund daran, dass nicht nur der Bestandserhalt, sondern auch die Zukunftsfähigkeit der zahlreichen Thüringer Schlösser, Burgen sowie Guts- und Herrenhäuser gewährleistet werden kann.“ -Weder eine Bilanz der vergangenen Jahre, noch das bereits begonnene Bauhaus-Jahr 2019 waren die bestimmenden Themen des Grußworts von Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, beim Jahresempfang der Klassik Stiftung Weimar im Fürstensaal der Hochschule für Musik am 16.02.2019 in Weimar. Vielmehr richtete sich der Fokus auf die Zukunft, vor allem die Aufgaben und Rahmenbedingungen der Erhaltung und Sanierung von Thüringens Schlösser, Burgen sowie Guts- und Herrenhäuser. Sie sind Teil unseres regionalen und europäischen baukulturellen Erbes, Wahrzeichen unserer Kulturgeschichte, beeinflussen lokale Identität und sind nicht zuletzt auch häufig Gegenstand intensiver Kontroversen, wenn es um Nutzungskonzepte geht.

„Die Struktur dieser Gebäude, die nach 1990 vom Freistaat Thüringen übernommen wurden, war zum großen Teil von einem hohen Verfall gekennzeichnet. Die Verantwortung für dieses baukulturelle Erbe trägt zum großen Teil das Land, so wurden zwischen 1994 und 2017 rund 227 Millionen Euro allein in die Liegenschaften der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten investiert.“, so der Minister. Für Schlösser, Guts- und Herrenhäuser, die nicht Bestandteil der Stiftung sind, wurden zwischen 2015 und 2018 rund 14,5 Millionen aufgewendet. Für die Sanierung von Schloss Friedenstein kommen Bund und Land gemeinsam mit 60 Millionen Euro auf. Weitere paritätische Formen der Zusammenarbeit der öffentlichen Institutionen folgen, auch im Rahmen des „Sonderinvestitionsprogramm 1 - Mitteldeutsche Schlösser und Gärten“, für dessen Umsetzung eine Neustrukturierung der Zuständigkeiten für die historischen Städte notwendig ist. Auch die zahlreichen Fördermaßnahmen aus privater Hand und durch Vereine als Träger von denkmalgeschützten Liegenschaften wurden vom Minister als tragend im Grußwort erwähnt.

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