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Impfangebot für alle Bürgerinnen und Bürger ab Ende August - Impfgipfel von Bund & Ländern


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

„Mit fallender Inzidenz werden wir die Voraussetzungen für immer mehr Freiheit schaffen. Ab dem 7. Juni werden wir die Priorisierung aufheben, wobei das tatsächliche Impfangebot von der Verfügbarkeit von Impfstoffen abhängt. Gegen Ende August kann allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden. Für die Impfung von SchülerInnen ab 12 warten wir auf die Zulassung der EMA und die Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim RKI (STIKO). Egal ob Urlaub oder Schule: Alle Angebote bleiben für alle unabhängig von einer Impfung möglich. Es gibt keinen Impfzwang. Es geht um die Überzeugung, sich selbst und andere zu schützen. Sich selber zu schützen heißt auch, bereits nach der ersten Impfdosis eine wesentlich geringere Form der Erkrankung zu erleben. Wir sehen es derzeit in unseren Krankenstationen.“ - Ministerpräsident Bodo Ramelow nach der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 27.05.2021

Ministerpräsident Bodo Ramelow während der Pressekonferenz gestikulierend hinter dem Pult

TOP Impfkampagne zur SARS-Cov2-Pandemie

Die gemeinsame Impfkampagne von Bund und Ländern hat seit Beginn des zweiten Quartals deutlich an Fahrt gewonnen: Bisher wurden knapp 35 Millionen Deutsche (41,5 %) mindestens einmal geimpft, 13 Millionen (15,7 %) sind bereits vollständig geimpft. Insbesondere die priorisierte Impfung älterer und vorerkrankter Bevölkerung hat zu einer deutlichen Reduzierung der schweren Krankheitsverläufe geführt. Darüber hinaus sinkt die Zahl der Neuinfektionen in allen Bundesländern deutlich. Das ist ein großer Erfolg. Bund und Länder bekräftigen ihr Ziel, allen Impfwilligen bis Ende des Sommers ein Impfangebot zu machen. Absehbar werden Impfstoffe für weitere Altersgruppen zugelassen. Die
Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen vor diesem Hintergrund folgenden Beschluss:

1. Biontech/Pfizer hat einen Zulassungsantrag für seinen SARS-Cov2-Impfstoff für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren gestellt. In den nächsten Tagen wird vermutlich eine Zulassung durch die EMA erfolgen, damit ist dann auch eine Impfung dieser Altersgruppe möglich. Mit der Zulassung eines Impfstoffs für diese Altersgruppe wird diese in die Zusage von Bund und Ländern einbezogen, allen Impfwilligen bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot zu machen. Die Ständige Impfkommission beim RKI (STIKO) wird zu dieser Altersgruppe auch noch eine Empfehlung vorlegen.

2. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können sich dann ab dem Ende der Priorisierung, also in der Regel ab dem 7.6.2021, in vergleichbarer Weise wie bei anderen Impfwilligen, die keiner Priorisierung unterliegen, um einen Impftermin insbesondere bei den niedergelassenen Ärzten bemühen. Das bedeutet aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Impfstoffen nicht, dass bereits kurzfristig für diese Gruppe Termine verfügbar sind. Den Ländern bleibt unbenommen, darüber hinaus Angebote in Impfzentren oder spezifische Programme für diese Altersgruppe aufzulegen.

3. Ein sicherer Schulbetrieb wird auch in Zukunft unabhängig davon, wie viele Schülerinnen und Schüler ein Impfangebot wahrnehmen, gewährleistet.

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