Kreisbereisung von Ministerpräsident Bodo Ramelow in Jena

Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Auf Einladung von Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche hat Ministerpräsident Bodo Ramelow am 21. Februar 2019 die Stadt Jena besucht. Ramelow setzt damit seine #Kreisbereisungen fort, bei denen er sich über die Arbeit verschiedener Einrichtungen bzw. Unternehmen informiert und sich in Gesprächen mit kommunalen Vertretern einen Überblick über die kommunalpolitischen Schwerpunkte im Landkreis bzw. in der Stadt verschafft.

Den Auftakt der Kreisbereisung bildete ein Gespräch mit Pascal Grahnert, Standortleiter der Jabil Optics Germany GmbH. Jabil ist ein global agierendes Unternehmen mit über 200.000 Mitarbeitern an über 100 Standorten. Das Unternehmen ist auf den Aufbau von Fertigungskapazitäten im elektronischen Bereich spezialisiert. Der Standort Jena mit 75 Beschäftigten ist innerhalb des Konzerns für alle Entwicklungen im optischen Bereich zuständig. „Wir erleben hier eine Denkfabrik, in der permanent daran gearbeitet wird, wie in Zukunft weltweit Produktion stattfindet“, zeigte sich der Ministerpräsident beeindruckt. Dem Besuch bei Jabil schloss sich ein Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Carl Zeiss Meditec AG Dr. Ludwig Monz an. Dabei ging es vor allem um die Weiterentwicklung der Stadt Jena als Medizintechnikstandort.

Das Universitätsklinikum Jena, mit fast 5.600 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber im Freistaat, bildete die dritte Station der Kreisbereisung von Ministerpräsident Bodo Ramelow in Jena. Jährlich werden an den 26 Kliniken und Polikliniken mehr als 330.000 Patienten stationär und ambulant versorgt. Rund 2.500 Studenten der Medizin und Zahnmedizin erlernen hier die ärztliche Wissenschaft, an 25 Instituten forschen Wissenschaftler aus über 25 Nationen an der Weiterentwicklung der Medizin. „Darauf, was sie hier in den letzten Jahren geschaffen haben, können Sie wirklich stolz sein“, stellte der Ministerpräsident fest, als über den Dächern über die bauliche Entwicklung der Uni-Klinik gesprochen wurde.

Als MINT EC–Schule, seit 2000, und MINT-freundliche Schule, seit 2012, steht das Carl-Zeiss-Gymnasium in Jena. Es war die vierte Station der Kreisbereisung. Seit mehr als 50 Jahren steht das mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Gymnasium mit Spezialklassen ab der 9. Jahrgangsstufe für eine hohe fachliche Qualität in der Ausbildung seiner Abiturienten. Erfolgreiche Teilnahmen an Internationalen Olympiaden in den MINT-Fächern seit 1997 und vor allem ausgezeichnete Abiturergebnisse als Voraussetzung für vielfache wissenschaftliche Karrieren belegen die hervorragende Arbeit des Gymnasiums. Schulleiter Dr. Carsten Müller konnte durch Verweise auf zahlreiche namhafte Absolventen die Erfolgsgeschichte seiner Schule untermauern.

Traditionell endete die Kreisbereisung des Ministerpräsidenten mit einer Gesprächsrunde mit KommunalpolitikerInnen. Im Historischen Rathaus von Jena diskutierte Bodo Ramelow Fragen der Stadtentwicklung mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche und den Stadträtinnen und Stadträten.

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