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Übergabe des "Harald Gerlach-Stipendiums" 2022 an Martin Knuth


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

„Stipendien geben Menschen, die begabt sind, die Möglichkeit, sich künstlerisch zu entfalten ohne einen Verwertungsdruck“, so Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff zur feierlichen Übergabe des Harald Gerlach-Stipendiums 2022 an Martin Knuth am 27. April in der Augustinerkirche in Gotha gemeinsam mit Knut Kreuch, Oberbürgermeister der Stadt Gotha.

Zwei Männer, einer hält einen Blumentopf

Gewinner des mit 12.000 Euro dotierten Harald Gerlach-Stipendiums 2022 ist Martin Knuth mit seinem Kurzromanprojekt "Individuum GW 267 f". Geboren in Görlitz, lebt und arbeitet Knuth heute in Jena und gibt neben seiner Autorentätigkeit Lesungen und Workshops.

"Die Entwicklung von Kunst und Kreativität ist nicht selbstverständlich. Sichere Rahmenbedingungen für ihre Arbeit zu schaffen, ist für Künstlerinnen und Künstler häufig eine Herausforderung. Das ,Harald-Gerlach-Stipendium' ermöglicht es einem Autor oder einer Autorin, für ein Jahr lang ein Literaturprojekt intensiver zu verfolgen oder ein aktuelles Vorhaben zum Abschluss zu bringen. Damit entstehen Freiräume für die Kunst. Mit dem Stipendium stärken wir als Freistaat die zeitgenössische Literatur und fördern den Nachwuchs in Thüringen", so Thüringens Kulturminister.

Das nach dem Thüringer Autor Harald Gerlach (1940-2001) benannte Literaturstipendium wurde durch eine Initiative des Schriftstellers Ingo Schulze 2008 ins Leben gerufen und wird jährlich durch die Kulturstiftung des Freistaats Thüringen vergeben. Autor*innen sollen dadurch die Möglichkeit erhalten, über ein Jahr intensiv an einem aktuellen Vorhaben zu arbeiten. Die Voraussetzungen sind ein literarisch hochrangiges Projekt, dessen Texte noch unveröffentlicht sind, sowie entweder ein ständiger Wohnsitz bzw. der Geburtsort des Autors oder der Autorin in Thüringen oder aber ein deutlicher Bezug des Projekts auf Thüringen selbst.

Joachim von Zepelin, Mitglied des Kuratoriums der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen, las die Laudatio und die Jury-Begründung für den Stipendiaten. Musikalisch wurde die Veranstaltung von „Neža Torkar“ umrahmt.

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