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"Mit Arnold Paulssen ehren wir im wahrsten Sinne des Wortes einen Landesvater."


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

„Mit Arnold Paulssen ehren wir im wahrsten Sinne des Wortes einen Landesvater“, so Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff am Abend in #Weimar, zur Enthüllung der Gedenktafel von Arnold Paulssen durch Initiative der Gesellschaft zur Erforschung der Demokratie-Geschichte. Arnold Paulssen engagierte sich erfolgreich für den Zusammenschluss der thüringischen Kleinstaaten zum Land Thüringen. An der Weihe der Tafel an Paulssens ehemaligen Wohnhaus in der Steubenstraße nahm ebenfalls sein Urenkel Ottokar Groten teil. Im Anschluss wurde der Nachlass der Familie Paulssen an das Landesarchiv Thüringen übergeben. Nach dem Festvortrag zum Thema „Eine Krokodilhaut braucht Thüringens Ministerpräsident“ durch Dr. Bernhard Post (ehemaliger Leiter Landesarchiv Thüringen) fand eine Podiumsdiskussion mit Ottokar Groten, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff und Dr. Bernhard Post, moderiert von Dr. Jan Schönfelder (Mitteldeutscher Rundfunk) statt.

zwei Männer im Gespräch

In der Entstehungsgeschichte Thüringens spielte Arnold Paulssen (* 25.11.1864 Sömmerda, † 19.3.1942 Weimar) eine bedeutende Rolle, setzte er sich doch maßgeblich für die Gründung des Freistaates ein. Sein Hauptverdienst erwarb er sich bei der Zusammenführung der sieben Einzelstaaten und der Konsolidierung des neugegründeten Landes Thüringen. 1919/20 leitete er den Staatsrat von Thüringen als bundesstaatliche Übergangsregierung im Vorfeld der Landesgründung. Dennoch ist er aus dem Bewusstsein großer Teile der Bevölkerung verschwunden. In Weimar erinnerte bisher lediglich ein Grabstein auf dem Historischen Friedhof an ihn.

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