Ministerpräsident Bodo Ramelow informiert sich vor Ort in Altengottern, Bollstedt und Felchta


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Die Aufrechterhaltung der Infrastrukturen und der gesellschaftliche Zusammenhalt standen im Mittelpunkt des Besuchs im Unstrut-Hainich-Kreis

Bodo Ramelow mit dem Spaten in der Hand beim Pflanzen der Winterlinde

Ministerpräsident Bodo Ramelow hat einen 24-Stunden-Markt in Altengottern besucht, in dem registrierte Kunden rund um die Uhr einkaufen können. Der Markt kommt ohne Personal aus und bietet Einkaufsmöglichkeiten in kleineren Gemeinden, die für große Ketten nicht attraktiv sind. „Der komplett digitalisierte 24-Stunden-Markt in Altengottern ist die richtige Antwort auf veränderte Strukturen im ländlichen Raum. Ich habe schon vor 30 Jahren gesagt, lasst den Konsum im Dorf. Leider ist das vielerorts nicht möglich. Aber wir müssen wieder ins Lokale gehen. Das schafft auch weitere Wertschöpfungsstrukturen und lokale Bäcker und Fleischer können ihre Waren günstig vor Ort vermarkten. Mit digitalen Infrastrukturplattformen wie „Emma‘s Tag und Nacht Markt“ in Altengottern kann es gelingen, die Lebensqualität im ländlichen Raum Thüringens weiter zu erhöhen“, so Ramelow.

Bei einem Besuch in der Gemeinde Bollstedt, die im letzten Jahr beim bundesweiten Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde, hat sich der Ministerpräsident ein Bild vom gesellschaftlichen Leben gemacht und eine Winterlinde gepflanzt. „Mit zehn Vereinen und 600 Mitgliedern bei gerade einmal 1060 Einwohnern spürt man förmlich den guten gesellschaftlichen Zusammenhalt und das hohe Maß an Eigeninitiative. Das ist beispielgebend für andere Gemeinden“, so Ramelow. Ortsteilbürgermeister Thomas Ahke begrüßte Ramelow im Vereinshaus mit Fitnessstudio und Bogenhalle. Nach Gesprächen mit Ehrenamtlichen und Bürgern beschloss eine Rundfahrt auf einem bestuhlten Anhänger den Kurzbesuch.

Unwetterartige Regenfälle und Gewitter hatten in der Nacht zum 15. Juni für erhebliche Schäden in Wohnungen und Gewerbeflächen in Felchta bei Mühlhausen geführt. Der Regierungschef machte verschaffte sich selbst ein Bild vor Ort. „Starkregen-Ereignisse werden uns weiter begleiten. Ob Berg oder Tal spielt heute keine Rolle mehr, Schäden können überall verursacht werden. Wir müssen lernen mit den Ereignissen zu leben. Im Kreis der Ministerpräsidenten setze ich mich sehr dafür ein, dass eine Elementarschadenversicherung zur Pflicht wird. Es gehört aber auch dazu, dass Entwässerungsgräben gepflegt werden und der Fokus nicht nur auf größeren Flüssen liegt“, betonte Ramelow. 

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