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Jede Form von Religion ist schützenswert


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Mit dem traditionellen Chanukka-Ball hat die Jüdische Landesgemeinde Thüringen am Abend des 22. Dezember 2019 ihr Lichterfest Chanukka begonnen. An der Veranstaltung im Erfurter Kaisersaal nahmen VertreterInnen aus Politik und Gesellschaft teil, darunter Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow.

Bodo Ramelow hinter dem Rednerpult
Mit dem traditionellen Chanukka-Ball haben Thüringer Juden am Abend des 22. Dezember 2019 ihr Lichterfest Chanukka begonnen. An der Veranstaltung im Erfurter Kaisersaal nahmen Vertetende aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft teil, darunter auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, der ein Grußwort sprach. Der Landesrabbiner der Jüdischen Gemeinde Alexander Nachama eröffnete das Fest mit em Entzünden der ersten Kerze des achtarmigen Leuchters, der Chanukkia. Foto: Paul-Philipp Braun

In seinem Grußwort betonte der Ministerpräsident, dass es auch an Chanukka wichtig sei, deutlich zu machen, dass jüdisches Leben fester Bestandteil des Freistaast Thüringen sei. Doch nicht nur jüdisches Leben sei wichtig für Thüringen, auch jede andere Form der Religion sei besonders und schützenswert. „Wer die Kippa trägt darf nicht angegriffen werden. Wer ein Kopftuch trägt, darf auch nicht angegriffen werden - egal ob es ein muslimisches ist, einer katholischen Nonne oder einer evangelischen Diakonisse gehört“, sagte Ramelow vor den rund 450 anwesenden Gästen. Es sei eine der fundamentalen gesellschaftlichen Aufgaben, Religion zu achten und nicht zu verachten, so Ramelow.
Der Rabbiner der Jüdischen Lansdesgemeinde Alexander Nachama eröffnete das Fest mit dem Entzünden der ersten Kerze des Leuchters, der Chanukkia. Insgesamt dauert das Hochfest acht Tage, wobei an jedem Tag eine weitere Kerze unter Gesang und Gebeten entzündet wird.

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