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„Wer nur nach vorne schaut, aber das hinter uns nicht sieht, ...


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

... einen Schlussstrich unter die Aufarbeitung unserer Geschichte ziehen will, läuft Gefahr zur manipulierbaren Masse zu werden. Es erschreckt mich, dass Antisemitismus immer offener gezeigt wird, auch in den Demonstrationen gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.“

Bodo Ramelow und weitere Personen in der Georgenkirche vor einem TV

Dies betonte Ministerpräsident Bodo Ramelow in der Georgenkirche in Eisenach bei den Achava Festspielen Thüringen.
Die bemerkenswerte Veranstaltung „ DIE ENKEL – DAS KONZERT“ wurde von Elad Kimchi per Livestream und Rüdiger Klufke an der Orgel musikalisch gestaltet. Elad Kimchi, er lebt in Tel Aviv, ist ein Enkelkind von Avital Ben-Chorin, der jüdischen Ehrenbürgerin von Eisenach.

Der in Cham lebende Pfarrer Rüdiger Glufke ist ein Enkelkind von Siegfried Leffler, dem Leiter des in der Nazizeit 1939 gegründeten Entjudungsinstituts der evangelischen Kirchen mit Sitz in Eisenach.

In den Gesprächsrunden ging es um die Frage, was die Großeltern aus der Zeit des Nationalsozialismus den Kindern und Enkelkindern erzählten, ob sie überhaupt etwas darüber berichteten. Und es wurde darüber gesprochen, wie auf die aktuellen antisemitischen Strömungen reagiert werden könne.

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