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Oldtimerkorso erinnert an den Grundstein für die erste deutsche Demokratie


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

„Es war in Schwarzburg, wo #Reichspräsident Friedrich Ebert im August 1919 während seines Sommerurlaubs die Weimarer Reichsverfassung unterzeichnete. Damit rückte er ein kleines Städtchen im Thüringer Wald in den Mittelpunkt der europäischen Geschichte. Das Werden, Sein und die Zerstörung der Weimarer Republik verdichten wie in einem Brennglas die Möglichkeiten von, aber auch die Bedrohung der Demokratie, die ein tägliches Bekenntnis der Bürger zu ihr braucht", erklärte Ministerpräsident Bodo Ramelow am 4. Oktober 2020 auf Schloss Schwarzburg.

Ministerpräsident Bodo Ramelow steht vor Opel Kadett

Am 1. Mai 2020 wurde das alte Land Thüringen 100 Jahre alt, am 3. Oktober 1990 feierte der neue Freistaat Thüringen seinen 30. Gründungstag. Auf Grund der Corona-Pandemie können die Thüringerinnen und Thüringer dieses Doppeljubiläum nicht so feiern, wie es dem Anlass angemessen gewesen wäre. Zum Abschluss des Thüringer Doppeljubiläums war beabsichtigt, eine Oldtimersternfahrt aus den alten Hauptstädten der Thüringer Freistaaten von 1918-20 nach Altenburg zu unternehmen. In Altenburg waren der Festakt und ein großes Bürgerfest geplant. Mit der Sternfahrt sollten beide Gründungsjubiläen symbolisch verbunden werden. Auch darauf musste verzichtet werden. Ministerpräsident Bodo Ramelow fuhr stattdessen heute in einem Oldtimerkorso von Schwarzburg nach Erfurt. Im luftigen Simson Supra aus den 1920er Jahren brauchte der Tross gut zwei Stunden, bevor die Oldtimer-Freunde mit dem Regierungsschef an Bord am Erfurter Stadtrand am Waldhaus ankamen. Hier standen die Besichtigung eines historischen Grenzsteins und der Besuch der Ausstellung „Thüringen 1919“ zu den einstigen Gliedstaaten des heutigen Freistaats im Mittelpunkt.

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