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Europäische Akademie Otzenhausen wurde ausgezeichnet


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

„Die Europäische Akademie Otzenhausen greift aktuelle politisch-gesellschaftlich relevante Themen auf und animiert junge Menschen, unter dem Leitbild „Europa entsteht durch Begegnung“ gemeinsam Zukunftsvisionen für Europa zu entwickeln.“

Malte Krückels hinter dem Rednerpult

Mit diesen Worten dankte Staatssekretär Malte Krückels in seiner Laudatio dem diesjährigen Preisträger des Weimarer Dreieck Preises, der vom Verein Weimarer Dreieck e.V. und dem Oberbürgermeister der Stadt Weimar verliehen wird. Die Europäische Akademie Otzenhausen wurde vor allem ausgezeichnet für die in den letzten 10 Jahren durchgeführten Projekte mit Jugendlichen aus Frankreich, Polen und Deutschland unter dem Leitbild "Europa entsteht durch Begegnung" und der Fortsetzung 2020 mit dem Projekt "Peace, Alter! Europa, ein Friedensprojekt ‐ und was noch?" Französische, polnische und deutsche Jugendliche und Kooperationspartner erbringen in anspruchsvollen Projekten den Beweis für den festen Willen, sich auf hohem Niveau bürgerschaftlich wie europa‐und kulturpolitisch zu engagieren. Das Projekt „Freiheit und Toleranz in Zeiten von Migration und Terrorgefahr ‐ was ist es uns wert?“ (2019) förderte auf vielfältige Weise den Kontakt zwischen Jugendlichen aus Frankreich, Polen und Deutschland, regte zu einem gemeinsamen Lernprozess über die Bedeutung der Werte Freiheit und Toleranz für unsere europäischen Gesellschaften an und ermöglichte eine kreative Auseinandersetzung mit Zukunftsperspektiven für die Gesellschaften des Weimarer Dreiecks und ganz Europa!

Mit der Preisverleihung soll die bürgerschaftliche Partnerschaft zwischen Polen, Frankreich und Deutschland in den Mittelpunkt gerückt, die weitere Annäherung der Menschen auf verschiedensten Ebenen in einem von Krisen geschüttelten Europa unterstützt und deren eigenständiges Engagement gewürdigt werden. Im besonderen Fokus stehen dabei die Jugendlichen. Der Weimarer‐Dreieck‐Preis ist mit 2000 Euro dotiert und wird mit einer Skulptur des Holzbildhauers Thomas Kretschmer sowie einer Ehrenurkunde verbunden.

Das Weimarer Dreieck entstand bei einem Treffen des deutschen Außenministers Hans‐Dietrich Genscher mit seinen französischen und polnischen Kollegen Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski am 28. und 29. August 1991 in der Klassikerstadt. Der 2010 gegründete Verein Weimarer Dreieck e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, aus der großen Idee der Außenminister europäische Realitäten und Synergien zu entwickeln, die geschaffen werden durch bürgerschaftliche Zusammenarbeit im Rahmen von deutsch‐polnisch‐französischen Projekten in den Bereichen Kultur, Bildung, Sport und Musik. Der Verein ist Ansprechpartner für Aktivitäten über Ländergrenzen hinweg, die einerseits der Stärkung der trilateralen Freundschaft zwischen Frankreich, Polen und Deutschland dienen und andererseits auch weitere europäische Nachbarländer in die Arbeit einbezieht.

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