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Wettbewerbs für die Gestaltung einer Stätte der Erinnerung und Mahnung für die Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU)


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Zwischen 1999 und 2007 ermordete die rechtsextremistische Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)“ aus rassistischen Motiven zehn Menschen und verübte drei Sprengstoffanschläge mit zahlreichen Verletzten.

Modell-Projekt „SCHATTENWURF“ von Dagmar Korintenberg, Wolf Kipper (künstlerischer Part) und der Agentur realgrün (Landschaftsgestaltung)

Nachdem die Terrorzelle im Jahr 2011 aufgedeckt wurde, setze sich der Thüringer Landtag in zwei Untersuchungsausschüssen mit der Rolle des Freistaats Thüringen im NSU-Komplex auseinander. Auf dessen Empfehlung bat der Landtag die Landesregierung, einen Erinnerungsort für die Opfer des NSU einzurichten. Hierfür lobte die Thüringer Staatskanzlei einen Wettbewerb aus.

Nachdem die Staatssekretärin für Kultur in der Thüringer Staatskanzlei, Tina Beer, gemeinsame mit Abgeordneten des Thüringer Landtags am Vormittag in einer Preview die Wettbewerbseinreichungen besichtige, wurde der Siegerentwurf am 1. Dezember der Presseöffentlichkeit im Erinnerungsort Topf & Söhne präsentiert. Das Projekt „SCHATTENWURF“ von Dagmar Korintenberg, Wolf Kipper (künstlerischer Part) und der Agentur realgrün (Landschaftsgestaltung) wird in unmittelbarer Nähe zum Thüringer Landtag auf dem Beethovenplatz umgesetzt werden.

„Wir wissen, die Taten wurden nicht in Thüringen begangen. Aber die Täter kamen aus Thüringen. Dadurch haben wir eine besondere Verantwortung. Sie sind hier sozialisiert und haben sich hier rechtsextremistischen Strukturen angeschlossen. Über den Beschluss des Landtags für den Erinnerungsort bin ich sehr froh“, so Staatssekretärin Beer während der Präsentation.

Weitere Informationen zu dem interdisziplinären Wettbewerb für KünstlerInnen und LandschaftsarchitektInnen  

 

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