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Sommertour Kulturstaatssekretärin Tina Beer: Besuch des ehemaligen Einkehrhauses und heutigen Gästehauses der evangelischen Kirche in Bischofrod


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

„Vor Ort zum DENKOrt – Thüringer Orte der Repression, Opposition und Zivilcourage in der DDR“ ist ein Bildungs- und Forschungsprojekt, welches das Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“ (ThürAZ) in Kooperation mit der Thüringer Staatskanzlei durchführt. Staatssekretärin Tina Beer informierte sich am Mittwoch, den 4. August, über den Stand des Projekts in Bischofrod.

Staatssekretärin Tina Beer informierte sich heute im Rahmen ihrer Sommertour über den Stand des Projekts in Bischofrod

„Vor Ort zum DENKOrt – Thüringer Orte der Repression, Opposition und Zivilcourage in der DDR“ ist ein Bildungs- und Forschungsprojekt, welches das Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“ (ThürAZ) in Kooperation mit der Thüringer Staatskanzlei durchführt. Im letzten Jahr wurden bereits die Veste Heldburg und das HAUS BRAUNSDORF, SAALFELD-Braunsdorf zu DENKorten erklärt. Für dieses Jahr wurden folgende Orte ausgewählt: CHRISTLICHE FRIEDENSGRUPPE „GEWALTLOS LEBEN" in Langenschade OT Unterwellenhorn, das „DDR-DURCHGANGSHEIM SCHMIEDEFELD" in Schmiedefeld bei Neuhaus am Rennweg und das „EVANGELISCHE EINKEHRHAUS BISCHOFROD" in Bischofrod, Landkreis Hildburghausen. Staatssekretärin Tina Beer informierte sich am Mittwoch, den 4. August, im Rahmen ihrer Sommertour über den Stand des Projekts in Bischofrod. Das Pastorenehepaar Annemarie und Bernd Winkelmann und das befreundete Ehepaar Karla und Hilmar Fahr lebten im alten Pfarrhaus und praktizierten eine alternative Lebensweise. Das Einkehrhaus entwickelte sich seit 1981 zum Zentrum der Südthüringer Umweltarbeit und der oppositionellen Arbeit. 1984 fand so etwa ein Umwelttag im Einkehrhaus Bischofrod statt. Etwa 130-150 Leute aus der Region kamen zusammen. Die Suhler SED, Polizei und Staatssicherheit versuchte mit erheblichem Aufwand die Teilnahme von BürgerInnen aus Suhler und Zella-Mehlis zu verhindern.

Teilnehmer des Gesprächs heute waren der Kirchenratsvorsitzende Egon Keßler, die ZeitzeugInnen Marie-Luise Götz und Hilmar Fahr sowie Stefanie Falkenberg und Andreas Ilse vom Projektteam.

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