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Weihnachtsbesuche des Ministerpräsidenten im Kyffhäuserkreis - Anerkennung vor Ort


Erstellt von Thüringer Staatskanzlei

Es ist eine lange und gute Tradition, dass der Ministerpräsident in der Vorweihnachtszeit Einrichtungen persönlich besucht, in denen engagierte Menschen für alle Bürgerinnen und Bürger im Freistaat an 365 Tagen des Jahres im Einsatz sind.

Ministerpräsident Bodo Ramelow überreicht eine Geschenktüte an eine Frau
Gruppenbild der Feuerwehrmänner mit dem Ministerpräsidenten, draußen vor Toren
Geschenktüten stehen auf Tisch, im Hintergrund ein Feuerwehrauto
Ministerpräsident Bodo Ramelow im Gespräch
Ministerpräsident Bodo Ramelow im Gespräch am Tisch, Maske tragend
Ministerpräsident Bodo Ramelow im Gespräch
Ministerpräsident Bodo Ramelow im Gespräch beim Rundgang im Tierheim
Ministerpräsident Bodo Ramelow und ein Mann mit zwei Hunden draußen auf Feldweg

Es ist eine lange und gute Tradition, dass der Ministerpräsident in der Vorweihnachtszeit Einrichtungen persönlich besucht, in denen engagierte Menschen für alle Bürgerinnen und Bürger im Freistaat an 365 Tagen des Jahres im Einsatz sind. Am 13.12.2021 bereiste Ministerpräsident Bodo Ramelow vier soziale Einrichtungen im Kyffhäuserkreis, wo er allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seine Weihnachtswünsche überbrachte und vor allem DANKE sagte. Landrätin Antje Hochwind-Schneider begleitete den Ministerpräsidenten zu seinen traditionellen Weihnachtsbesuchen. Auch in diesem Jahr fanden die Besuche im Schatten der Pandemie und vor dem Hintergrund der Herausforderungen rund um das komplexe und spannungsgeladene Thema „Corona“ statt. Der Ministerpräsident sprach vor Ort mit den direkt betroffenen Menschen über deren persönliche Erfahrungen seit Beginn der Pandemie. Sie stehen stellvertretend für all die zahlreichen haupt- und ehrenamtlich engagierten Menschen, die in der Pandemie unermüdlich im Einsatz sind.

Feuerwehr Ebeleben

Die erste Station der Weihnachtstour des Ministerpräsidenten Bodo Ramelow war bei der Freiwilligen Feuerwehr Ebeleben, mit dabei waren auch Kameradinnen und Kameraden der FFW Sondershausen und Greußen, welche beim Einsatz in Ahrweiler nach dem Hochwasser im Ahrtal vor Ort halfen. Eindrucksvoll schilderten sie ihre Erlebnisse bei den Aufräumarbeiten nach der Flut-Katastrophe und gaben wichtige Hinweise und Anregungen für einen solchen Ernstfall, auch für Thüringen. 

Die Freiwillige Feuerwehr Ebeleben besteht aus 108 aktiven Mitgliedern in der Einsatzabteilung und einer Jugendfeuerwehr mit insgesamt 50 Kindern und Jugendlichen. Zudem sind in der Alters- und Ehrenabteilung 17 ehemalige Kameraden aktiv.

Als kleinen Dank und Symbol der Anerkennung übergab er gemeinsam mit Bürgermeister Steffen Gröbel, Stadt Ebeleben, bunt gefüllte Gabentüten an Wehrführer und Hauptbrandmeister, Andreas Sorber, Kreisbrandinspektor, Jonas Weller, sowie an die freiwilligen Feuerwehrleute aus Ebeleben.

Frauenhaus des Kyffhäuserkreises in Sondershausen

Im Anschluss besuchte Ministerpräsident Bodo Ramelow das Frauenhaus in Sondershausen, welches verschiedene Hilfsangebote für Frauen anbietet, die körperliche oder psychische Gewalt erleiden mussten. Die Einrichtung bietet einen anonymen geschützten Wohnraum, der Frauen vor weiteren Übergriffen und Gewalttaten schützt.

Seit 2019 ist das Trägerwerk Soziale Dienste in Thüringen GmbH (TWsD) Träger des Frauenhauses in Sondershausen. Der Freistaat Thüringen fördert die Einrichtung regelmäßig.

Auch hier sorgte die Pandemie für eine Zuspitzung der Lage. Im Gespräch mit Bürgermeister Steffen Grimm, Stadt Sondershausen, dem Geschäftsführer und der Leiterin des Frauenhauses, Joachim Schmidt und Anica Striene, wurde ein gestiegener Beratungsbedarf aufgrund häuslicher Gewalt in der Pandemie signalisiert. „Nicht öffentlich sichtbar und doch so wichtig und notwendig“, betonte der Ministerpräsident. Er sprach den Mitarbeitenden seinen herzlichen Dank für den Einsatz aus. 

Kinder- und Jugendzentrum „Domizil“ in Bad Frankenhausen

Der nächste Weihnachtsbesuch führte Ministerpräsident Bodo Ramelow in das Kinder- und Jugendzentrum „Domizil“ in Bad Frankenhausen.

Der Jugendhilfe- und Förderverein wurde 1992 wegen der wachsenden sozialen Probleme in der Region mit Wirkung auf Kinder und Jugendliche gegründet und zunächst auf ehrenamtlicher Basis getragen. 2002 konnte der Verein in das heutige „Domizil“ einziehen, dass durch Engagement des Vereins hergestellt wurde. Von einem reinen Kinder- und Jugendzentrum entwickelte sich der Verein stetig zu einem festen Kooperationspartner der Stadt Bad Frankenhausen und dem Landratsamt Sondershausen. Die Einrichtung übernimmt Aufgaben im Bereich der Bildungs-, Betreuungs- und Beratungsangebote für alle Generationen.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister Matthias Strejc, Bad Frankenhausen, dankte Bodo Ramelow dem Team für die Unterstützung bei der Vereinbarung von Terminen zur Corona-Schutzimpfung und überreichte kleine Geschenke. „Ich freue mich über jeden Geimpften“, so der Ministerpräsident. Insbesondere ältere Menschen ohne Internetzugang konnten dabei unterstützt werden. Momentan wird die Hilfestellung bei der Vergabe der Impftermine über die Agathe-Mitarbeiterinnen organisiert.

Tierheim Gehofen

„Vielen Dank“, sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow heute Nachmittag bei der letzten Etappe auf der heutigen Weihnachtstour durch den Kyffhäuserkreis im Tierheim Gehofen.

Das zentrale Tierheim des Kyffhäuserkreises wird vom Tierschutzverein „Am Weinberg e.V.“ betrieben. Die Vereinsvorsitzende ist Frau Scheler. Der Leiter des Tierheims, Rüdiger Hundt, der Bürgermeister, Sebastian Koch, sowie die MitarbeiterInnen des Tierheims empfingen den Ministerpräsidenten und berichteten darüber, dass auch im Tierheim die Auswirkungen der Pandemie zu spüren sind. Das Interesse der Bevölkerung an Tierheimtieren sei deutlich zurückgegangen.  Einnahmeverluste entstanden weiterhin durch den Ausfall einiger durch den Verein organisierter Veranstaltungen in den letzten Jahren, beispielsweise konnten weder „Tierheim-Sommerfeste“ noch Weihnachtsmärkte stattfinden. Infolge der Kontaktbeschränkungen wurde ein Besucherrückgang verzeichnet, was sich wiederum in einem Ausfall von Geld- und Sachspenden widerspiegelte. Aktuell ist eine Vermittlung der Tiere nur noch mit Termin möglich. Nach einem Gespräch über die tägliche Arbeit bedankte sich der Ministerpräsident mit einer kleinen Aufmerksamkeit.

Ein herzliches DANKESCHÖN an alle haupt- und ehrenamtlich engagierten Menschen, die über das gesamte Jahr hinweg für das Wohlergehen aller Bürgerinnen und Bürger (und der Tiere) im Freistaat sorgen.

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